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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Heinzei.

des  an-St.  folgen  häufig  dem  Muster  der  ja-  (*-)  St.,  der  Nom.
Acc.  Sing.  Neut.  der  an-  St.  dem  der  ja-St.  Die  masculinen
ja-St.  aber  scheinen  ihren  Nom.  Acc.  Plur.  flexionslos  gebildet
zu  haben  und  nun  von  i  auf  e  zu  gelangen.  S.  den  Gen.  Plur.
missitäti  Scherer  Dm 2 .  563,  Kelle,  Otfried  2,  155  hirti  Nom.
Plur.  aus  F.  Vgl.  auch  zu  -e,  -es,  und  den  Dat.  Plur.  gauuätim
und  ähnliche  in  der  Benedictinerregel,  den  Plymnen  und  bei
Isidor,  Seiler,  Beiträge  1,  437,  Sievers,  Hymnen  p.  22,  Weinhold, ­
  Isidor  p.  80,  sowie  die  alts.  Fälle  uuini,  quidi,  seli.  Diese
Analogie  wird  auch  bei  den  Masc.  a-St.,  die  Nom.  Acc.  Plur.
auf  -i  bewirkt  haben,  vereint  mit  den  i-St.  —  Die  gegenüber
der  1.  3.  Sing.  Praet.  Ind.  schw.  Verba,  dem  Nom.  Gen.  Acc.
Sing,  der  a-St.,  dem  Acc.  Sing,  der  st.  Adj.  Fern,  grosse  Anzahl ­
  der  e  erweckt  den  Verdacht,  dass  einige  von  ihnen  erst
aus  diesen  i  entstanden  seien.  —  Den  48  ze  neben  7  zi  wird
demnach  zi,  nicht  mehr  za,  zu  Grunde  liegen,  auch  ze  nicht,
da  auslautendes  e  sich  gut  bewahrt.  Auch  II  zeigt  35  ze  neben
15  zi.  Die  Praeposition  bi  zeigt  in  I  ein  mit  ze  ähnliches
Zahlenverhältniss  8  be  :  2  bi,  ni  hat  nur  e,  —  in  II  allerdings
2  bi,  kein  be,  und  22  ni  neben  4  ne.  Welcher  Schreiber  hier
das  richtigere  ausdrückt,  ist  schwer  zu  sagen.  Jedenfalls  hat
be  auch  in  der  Sprache  von  II,  ni  auch  in  der  Sprache  von  I
gelebt.  —  Zi  ist  schon  in  den  ältesten  bairischen  Denkmälern
sehr  gewöhnlich,  Graff  5,  573,  und  wird  seines  Hauptaccents
wegen  trotz  häufiger  Proklise  sich  länger  auf  i  erhalten  haben,
als  die  auslautenden  i  in  unbetonter  und  schwachbetonter  Silbe;
s.  zu  -i.
Unter  den  übrigen  Partikeln  bewahren,  wie  die  grösseren
Zahlen  ausweisen,  a  besonders  gut  aba,  ana  (aber  26  Apokopen),
  dara,  hwanda,  e  ist  constant  in  fona,  fora,  ebenso  in  II.
Möglich,  dass  bei  diesen  zweien  i  zu  Grunde  liegt  wie  in  za,
da  von  ihnen  allein  unter  den  hier  vertretenen  Partikeln  auf  a
Graff  in  mehreren  wahrscheinlich  bairischen  Quellen  des
11.  Jhs.  i  nachweist  3,  524.  612,  sonst  bloss  ein  sami  6,  2t,
ein  uuoli  1,  831.  Oder  sollte  die  Analogie  der  Partikeln  auf  t
fnri  z.  B.  —  ihr  Spiel  treiben? 1  —  Da  wird  das  eine
1  Auch  bei  Notker  werden  fona,  fora  (und  oha)  immer  mit  e  geschrieben,
im  Gegensatz  zu  dem  sonstigen  Gebrauch,  der  auslautendes  a  bewahrt,
Braune,  Beiträge  2,  146,  Anm.  *.
            
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