202 Pfi zmaier. Ergänzungen zu der Abhandlung von den Bäumen China's.
Die Beschreibung von Pflanzen der südlichen Gegenden:
Ein grosser Stamm des Dämonenauges ist gleich einem
Baume. Die kleinsten Früchte sind gleich Küchlein. Im zweiten
Monate zeigt es Blüthen und setzt dabei Früchte au. Im siebenten
oder achten Monate sind die Früchte reif. Die Farbe derselben
ist gelb, ihr Geschmack sauer. Mit Honig gesotten,
sind sie von Geschmack mild und gut. Man findet sie in
Kiao-tschi, Wu-ping, Hing-ku und Kieu-tschin.
Die von Pei-yuen verfasste Geschichte von Kuang-tscheu:
Das Dämonenauge und das Yi-tsclii ,die Kenntniss vermehrend'
getraut man sich nicht, geradehin zu essen. Man
kann daraus sauren Trank bereiten.
Die Geschichte von Kiao-tscheu:
Der Baum des Dämonenauges hat Aehnlichkeit mit dem
Holzbirnbaume und dem Birnbäume. Die Blätter sind den
Blättern des Papierbaumes (J^ ) ähnlich. Die Kinde ist weiss.
Der Baum ist so hoch wie die Papaya, aber ein wenig zur
Seite geneigt. Er ist nicht ringsumher regelmässig. Die Früchte
sind sauer. Sie sind im neunten Monate reif. Es gibt auch einen
Baum, der aus einer Pflanzenknospe hervorkommt (tp[ tjijvj.
Die Früchte desselben sind ebenso beschaffen. Man kann
daraus auch Zuckerplätzchen bereiten. Sie heissen so, weil
die Pflanze mit Dämonenaugen Aehnlichkeit hat.
Bemerkung.
Wo vor einem chinesischen Zeichen ein Asteriske steht,
ist bei den Bäumen und Fruchtbäumen das Classenzeichen
bei den Bambusarten das Classenzeichen kk hinzuzusetzen.