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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfi  zm  ai  e  r.

Der  Baum  *|3^  Kia.
Das  Ni-ya:
Fei  ist  der  Baum  *|3^  Kia.
Erklärung.  Der  Baum  ist  eine  Art  Pompelmus.  Die
Früchte  sind  so  gross  wie  Trinkschalen.  Die  Schale  derselben
ist  zwei  bis  drei  Linien  dick.  Inwendig  haben  sie  Aehnlichkeit
mit  der  Citrone.  Sie  haben  wenig  Geschmack.

Tschi-kiü  ist  ein  Baum  mit  süsser  birnartiger
Frucht.  1
Das  Mao-schi:
Auf  den  Bergen  des  Südens  wächst  der  Kiü,
Auf  den  Bergen  des  Nordens  wächst  der  Yü 2
Die  fernere  Erklärung  der  Bedeutungen  der  Gedichte:
m  Kiü  ist  der  Baum  Tschi-kiü.  Derselbe  ist  so  hoch
wie  die  weisse  Weide.  Er  hat  überall  Früchte,  die  an  den
Enden  der  Zweige  haften.  Die  Aeste  sind  nicht  gerade.  Die
Früchte  sind  von  Geschmack  süss  und  gut  wie  Zucker.  Sie
sind  im  achten  oder  neunten  Monate  reif.  In  Kiang-nan  sind
sie  vorzüglich  gut.  Gegenwärtig  pflanzt  man  den  Baum  in  den
Gärten  der  Obrigkeiten.  Man  nennt  ihn  *  £  Mö-mi  ,Bamnhonigk
  Er  besitzt  die  Kraft,  dass  er  den  Geschmack  des
Weines  verringert.  Wenn  man  daraus  Pfeiler  für  ein  Haus
verfertigt,  so  kann  dadurch  in  dem  ganzen  Hause  der  Wein
verdünnt  werden.
Die  erweiterten  Denkwürdigkeiten:
Die  Blätter  des  Baumes  Tschi-kiü  haben  Aehnlichkeit
mit  Weidenblättern.  Die  Früchte  sind  Korallen  ähnlich.  Ihr
Geschmack  ist  gleich  dem  Honig.  Im  eilften  Monate  sind
sie  reif.  Diejenigen,  die  auf  dem  Baume  trocknen,  sind  noch
besser.  Sie  stammen  aus  den  südlichen  Gegenden  und  haben
die  Grösse  einer  Fingerspitze.
Die  von  Thsui-piao  verfassten  Erklärungen  des  Alterthums ­
  und  der  Gegenwart:
1  Der  botanische  Name  ist  Howenia  dulcis.  Für  schreibt  man  auch
fä)  Kiü.
2  Der  Baum  *1^  Yü.  Derselbe  heisst  aiich  der  Rattenhartriegel.  Er
liat  Aehnlichkeit  mit  dem  Berghartriegel,  ist  aber  schwarz.
            
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