Ergänzungen zu der Abhandlung von den Bäumen China’s.
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Die Geschichte von Yün-nan:
An den südlichen Uferbänken des Flusses Lu findet man
Bäume Yü-kan. Die Frucht ist gleich einer Armbrustkugel,
die Farbe blassgelb, der Geschmack sauer und bitter. Der
Kern hat fünf Ecken. Die Aeste des Baumes sind gleich den
Aesten des Buchsbaumes, die Blätter gleich den Blättern des
Baumes Ye-hö ,in der Nacht sich schliessend'.
Die von Tschin-khi-tsch’ang verfassten Denkwürdigkeiten
von merkwürdigen Dingen:
Das Yü-kan ist im Allgemeinen gleich einer Armbrustkugel.
Wenn man es oberflächlich betrachtet, hat es ein
Geäder gleich den Spalten einer Melone von Ting-thao. Anfänglich,
-wenn es in den Mund kommt, ist es als ob es bitter
wäre. Dann ist es in der Kehle und in dem Munde wieder
süss und vortrefflich. Wenn man es salzt und dünstet, ist es
überaus gut. Man kann viel davon essen.
Die alten Sachen von Tschii-yai:
Unter den Früchten von Tschü-yai findet sich übrigbleibendes
Süss.
Das von Tso-sse verfasste bilderlose Gedicht auf die
Hauptstadt von U:
Die Früchte sind mennigrothe Pomeranzen, übrigbleibendes
Süss und Li-tschi in Wäldern.
Der Baum Kiü-tse. Man schreibt auch Kiü
,Mispelbaum'.
Die Erklärung zu dem Buche der Han:
Kiü ist der Baum ffi) Kiü ,Mispelbaum. Die Frucht
ist gleich den Maulbeeren. Sie ist drei oder auch zwei Zoll
lang und sauer. Man sammelt die Frucht und bereitet daraus
sauren Trank.
Die erweiterten Denkwürdigkeiten:
Das Kiü-tse wächst überwuchernd und stützt sich an
Bäume. Die Früchte haben Aehnlichkeit mit Maulbeeren. Sie
sind einige Zoll lang und schwarz von Farbe. Sie sind scharf
gleich Ingwer. In Salz eingelegt, befördern sie die Verdauung.
Sie kommen aus Nan-ngan.
Sitzungster. d. pliil.-liiat. CI. LXXXI. Bd. II. Hft.
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