Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

188

P  f  i  z  m  a  i  e  r.

Die  Geschichte  des  Kaisers  Ngan  von  Tsin:
fl  .5  fär  i  Sse-ma-sehang-tschi,  stechender  Vermerlcer
  von  Yü-tscheu,  wurde  von  Fung-kiai,  dem
Heerführer  Hoan-yuen’s,  angegriffen.  Die  Verabreichungen  aus
den  Speichern  hörten  allmälig  auf.  Von  aussen  wurde  gemeldet,
dass  die  kämpfenden  Kriegsmänner  häufig  hungern.  Es  wurde
ihnen  durchaus  keine  Speise  zugetheilt.  Es  war  eben  um  die
Zeit  des  Schilfrohrs  und  der  Bambussprossen.  Schang-tsclii
zeigte  auf  die  Bambussprossen  und  sagte:  Esset  einstweilen
dieses.  Es  reicht  hin  zur  Erlösung  für  drei  Tage.  —  Die  Anführer ­
  und  Kriegsmänner  wurden  ihm  abgeneigt.  Hierauf  wurde
er  geschlagen.
Die  Abbildungen  von  King-tscheu:
Auf  dem  Berge  Jflp  Kieu  in  Khiung-yang  wächst  verwaister ­
  Bambus.  Derselbe  bringt  in  drei  Jahren  eine  Sprosse
hervor.  Wenn  die  Sprossen  ausgebildet  sind,  schwinden  sie
abwechselnd,  und  es  ist  immer  nur  eine  einzige.
Die  Geschichtschreiber  des  Südens:
Es  war  ein  Mensch,  der  die  Bambussprossen  hinter  dem
Hause  ^  Jgf  Tsch’in-tao-khien’s  ausriss.  Tao-khien  liess
es  ihm  wehren  und  sagen:  Ich  schone  diese  Bambussprossen
und  will  daraus  einen  Wald  werden  lassen.  Ich  habe  noch
bessere,  die  ich  dir  gebe.  —  Er  liess  grosse  Bambussprossen
kaufen  und  brachte  sie  ihm.  Der  Dieb  schämte  sich  und  nahm
sie  nicht  an.  Tao-khien  liess  sie  in  dessen  Thor  legen  und
kehrte  zurück.

Nachtrag  von  den  Fruchtbäuinen.
Tsch’ha  1  ist  nach  Li-schi-tschin  eine  kleine  Papaya
von  saurem  und  herbem  Geschmack.  Man  schreibt  auch
tsch’a.
Das  Schuö-wen:  Der  Baum  Tsch’a  hat  Aehnlichkeit  mit
dem  Birnbaum.
Der  Frühling  und  Herbst  des  Geschlechtes  Liii:
Im  Osten  des  Berges  dl;  Khi  wächst  süsser  Tsch’a.

1  Man  setzt  znr  Linken  von  gewöhnlich  noch  einmal  ^.  Der  botanische ­
  Name  des  Baumes  ist  Crataegus.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.