186
P f i z in a i e r.
können von Kriegsleuten nickt angegriffen] werden. Er ist es,
wovon die von Wan-schin verfassten Denkwürdigkeiten von
merkwürdigen Dingen sagen: Man pflanzt ihn und errichtet
Gehäge und Niederlassungen. Die Unzugänglichkeit ist grösser
als bei aufgethürmten Erdmauern. Bisweilen stürzen die
Kriegsleute zu Boden. Die Wurzeln treten heraus und sind
so gross wie Masse von zehn Scheffeln. Sie fassen sich gegenseitig
in der Quere und haben die Gestalt von Spinnrädern.
Dieser Bambus heisst auch der Bambus Pa. Man sieht
es in dem Werke ^ San-thsang ,Die drei Scheunen'.
Ein Gericht aus seinen Sprossen bewirkt, dass dem Menschen
Bart und Haupthaar ausfallen.
Die von Tsch’in-hoai-yuen verfassten Denkwürdigkeiten
des südlichen Yue:
In dem Districte m g Sung-tsch’ang findet man den
Dornenbambus. Derselbe ist zehn Klafter lang und so stark
wie ein Krug. Der dazwischen befindliche kurze misst alsbald
sechs bis sieben Klafter. Es sind Bambusbüsche. An dem
Fusse der dünnen Blätter finden sich Haken und Stacheln.
Bisweilen findet man Zweige mit Spitzen gleich Aehrenspitzen
und Nadeln.
Die Denkwürdigkeiten von merkwürdigen Dingen von
Nan-tscheu:
Der Dornenbambus hat an den Gelenken Dornen und
Stacheln.
Die Merkwürdigkeiten der Verzeichnisse des Landes
ausserhalb der Berghohen:
In den südlichen Ländern findet sich der Dornenbambus.,
Auf dessen Aesten wachsen Stacheln. Die Menschen des Südens
nennen die Stacheln ff fl ® yeu-thse-lf ,stacheliche Zäume.
Aus den Wurzeln wachsen querüber Aeste und Zweige. Diese
schlagen sich um gleich Geweben. Selbst ein loderndes Feldfeuer
verzehrt bloss die dünnen Aeste und die zarten Blätter.
Im Frühlinge wächst er in Büschen und wird sogleich wieder
fest und dicht. In Yung-tscheu errichtete man ehemals eine
Mauerwand aus Stachelbambus, als die Barbaren einen Einfall
inachten. Sie konnten durchaus nicht eindringen.