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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfi  zmaier.

Jj~.  Tjf  Nieu-hiang  fragte:  Was  ist  eine  Tafel  (m) ? -
Man  antwortete  ihm:  Eine  Tafel  ist  ein  zwei  Schuh  messendes
Bambusbrett.  Man  verzeichnet  darauf  die  Jahre,  den  Namen,
Jünglingsnamen  so  wie  das  Aussehen  eines  Menschen  und
hängt  es  an  das  Thor  des  Palastes.  Wenn  sich  bei  der  Untersuchung ­
  eine  Uebereinstimmung  zeigt,  so  darf  er  eintreten.
Die  von  Jin-fang  verfasste  Geschichte  der  erzählten  Merkwürdigkeiten ­
  :
An  dem  Flusse  Siang,  dreissig  Weglängen  von  den  Uferbänken ­
  entfernt,  befindet  sich  der  Palast  des  Gedenkens  und
die  Erdstufe  des  Ausblickens  nach  dem  Kaiser.  Schün  zog
im  Süden  umher  und  kehrte  nicht  zurück.  Er  verdarb  und
wurde  in  der  Wildniss  des  Thsang-wu  begraben.  Ngo-hoang
und  Niü-ying,  die  zwei  Töchter  Yao’s,  eilten  ihm  nach  und
erreichten  ihn  nicht.  Sie  gedachten  seiner  und  klagten  schmerzlich. ­
  Ihre  Thränen  fielen  und  benetzten  den  Bambus.  Alle
Streifen  desselben  erhielten  dadurch  eine  gemischte  Farbe.
In  Wei  findet  man  die  Gärten  des  Khi,  welche
Bambus  hervorbringen.  Sie  liegen  an  den  Ufern  des  Flusses
Khi.  Das  Gedicht  sagt:
Siehe  jene  Ufer  des  Khi!
Hellgrüner  Bambus  in  Fülle!
Im  Süden  wächst  der  Bambus  Tse-mu  ,Sohn  und
Mutter'.  Es  ist  der  gegenwärtige  m  1i  Tse  -  tschö  ,der
wohlwollende  Bambus'.  Im  dritten  Jahre  des  Kaisers  Tsckang
von  Han  (78  n.  Chr.)  wuchsen  die  Sprossen  des  Bambus  ,Solni
und  Mutter'  vor  der  Vorhalle  des  weissen  Tigers.  Man  nannte
ihn  den  älternliebenden  Bambus.  Die  Diener  verfassten  die
Lobreden  auf  den  älternliebenden  Bambus.
Auf  den  Feldrainen  des  östlichen  Meeres  wächst  der
verwaiste  Bambus  Yf  Ku-tschö}.  Wenn  man  diesen  abschneidet, ­
  wächst  er  von  Neuem.  Mau  kann  aus  ihm  Bohre
verfertigen.  Es  ist  die  einzelne  Bambussprosse,  welche  zu
den  Zeiten  des  Königs  Wu  von  Tscheu  die  Menschen  von
J/B  Yf  Ku-tschö  als  ein  Geschenk  reichten.
Die  von  Yang-tlisiuen  verfassten  Erörterungen  über  die
Ordnung  der  Dinge:
Der  Bambus  des  goldenen  Thores  von  I-yang  wird
ein  Kohr  der  Musiktöne.  Das  Schilfrohr  von  Ho-nei  wird
            
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