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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

Ergänzungen  zu  der  Abhandlung  von  den  Bäumen  China’s.

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sich  ein  einzeln  wachsender  Bambus.  Der  Erdaltar  ist  schön,
hoch  und  gefährlich.  Der  Wipfel  des  Baumes  hängt  hernieder.
Wenn  zufällig  Staub  oder  Schmutz  vorkommt,  bewegt  der
sich  erhebende  Wind  den  Bambus.  Dieser  kehrt  und  schwingt
sich  wie  ein  Besen.
Die  Geschichte  von  King-tscheu:
Auf  dem  Berge  im  Osten  der  Districte  Lin-ho  und  Sieschö
  wächst  kleiner  Bambus  von  einer  Dicke,  dass  er  vier  bis
fünf  Zoll  im  Umfange  hat.  Unter  ihm  ist  ein  Felsstück  von
vier  bis  fünf  Klaftern  im  Durchmesser.  Es  ist  äusserst  hoch,
dabei  regelmässig,  rein  und  glatt  wie  ein  Schachbrett.  Zwei
Bambus  biegen  sich  herab  und  fegen  seine  Oberfläche.  Es
war  anfänglich  frei  von  Staub  und  Schmutz.  Noch  ehe  man
zu  ihm  gelangt,  auf  einer  Strecke  von  mehreren  Zehenden
von  Weglängen,  hat  dieser  Bambus  einen  Ton  wie  Schalmeien
und  Röhre.
Die  Geschichte  von  Wu-tschang:
In  dem  Districte  Yang-sin  liegt  der  Berg  ^  So.  Auf
diesem  Berge  stehen  zwei  grosse  Bambus.  Sie  sind  zehn
Klafter  lang  und  haben  im  Umfange  mehrere  Schuhe.  Wenn  sie
einen  Ton  gleich  Wind  und  Regen  von  sich  geben,  ist  dieses
ein  schlimmes  Zeichen  für  die  Obrigkeiten  und  Aeltesten.
Was  die  Menschen  des  Districtes  daraus  wahrsagen,  geht  in
Erfüllung.
Die  Geschichte  von  Yün-nan:
In  Yün-nan  findet  man  den  Bambus  des  gediegenen
Herzens  ^  ^  d.  i.  Bambus  mit  festem  Marke).
Die  Streifen  und  die  Zeichnung  sind  bunt  und  roh.  Er  eignet
sich  vorzüglich  gut  zur  Verfertigung  von  Geräthschaften.  Die
Einwohner  verfertigen  daraus  Lanzen,  Mauerbalken  und  zusammengelegte ­
  Betten.
Die  Geschichte  der  erzählten  Eroberungszüge:
Im  Nordosten  der  Feste  des  Districtes  Sien-yang  stand
das  Wohnhaus  jjijjj  Hi-khang’s,  Grossen  der  mittleren
Verbreitung  (4»  »  Gegenwärtig  sind  daselbst  lauter
A  eck  er  und  Erdhügel,  jedoch  die  Väter  und  alten  Leute  pflanzen
noch  immer  Bambus  und  Bäume.
Die  von  Thsui-piao  verfassten  Erklärungen  des  Alterthums
  und  der  Gegenwart:
            
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