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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

Unsterblichen*.  Ein  Sehnenbambus  bängt  zur  Seite  des  Erdaltares ­
  nieder.  Wenn  der  Wind  kommt,  fegt  dieser  Bambus
sofort  die  Höbe  des  Erdaltar  es.
Die  Geschichte  von  Tung-yang:
Der  Berg  Kuen  ist  von  dem  Berge  der  Feste
jjiF.  Wu-tscbing  1  zehn  Weglängen  entfernt.  Sein  Gipfel
ist  hoch  und  schroff.  Die  Ueberlieferungen  der  alten  Leute
besagen:  Auf  dem  Gipfel  befindet  sich  ein  runder  Teich.  In
diesem  Teiche  gibt  es  Fische  und  Schildkröten.  Neben  dein
Teiche  wächst  überaus  grosser  Bambus.  Wenn  der  Wind
weht,  biegt  sich  der  Bambus  herab  und  fegt  den  Erdboden.
Dieser  ist  immer  rein,  als  ob  Menschen  ihn  fegten.
Die  Geschichte  von  Tan-yang:
Zwanzig  Weglängen  südlich  von  dem  Districte  Kiangning,
  auf  den  Steinhaufen  des  Berges  ^  ^fij:  Tse-lao,  über
dem  Strome,  wächst  der  Bambus  der  Schalmeien  und  Röhre.
Es  ist  der  Boden,  der  in  dem  von  Weng-tseyuen
  verfassten  bilderlosen  Gedichte  auf  die  tiefen  Schalmeien
genannt  wird.  Der  Bambus  daselbst  ist  rund,  derb  und  verschieden ­
  von  demjenigen  anderer  Orte.  Seit  fd  iit  Lill ö"
lün  2  den  Bambus  in  dem  Thale  des  eingeengten  Baches  nahm,
wird  nur  dieser  kleine  Bambus  für  kostbar  gehalten.  Dessweg'en
  reicht  man  ihn  durch  alle  Zeitalter  immer  dem  Sannnelhause
  der  Musik  als  ein  Geschenk.  Jedoch  den  Berg  nennt
man  insgemein  pfc  lU  Ku-tschui-schan  ,Berg  des
Trommeins  und  Blasens*.
Die  Geschichte  des  Windes  und  Bodens:
In  dem  Districte  Yang-sien  befindet  sich  der  Grabhügel
des  Gebieters  3=j|  Yuen.  Neben  dem  Erdaltare  stehen  mehrere
grosse  Bambus.  ’  Dieselben  sind  zwei  bis  drei  Klafter  hoch
mit  Aesten,  welche  paarweise  wachsen.  Die  Aeste  hängen
herab.  Wenn  Staub  oder  Schmutz  vorkommt,  so  fegen  sie
ihn  weg.  Die  Höhe  des  Erdaltares  ist  immer  rein.
Die  von  Yuen-schan-sung  verfasste  Geschichte  der  Berge
und  Flüsse  von  I-tu:
Auf  dem  viereckigen  Berge  des  Distrietes  Heng-sclniu
befindet  sich  ein  reingeistiger  Tempel.  In  dem  Tempel  befindet
1  Wu-tseliing  wird  als  eine  alte  Feste  in  Kuang-ling  bezeichnet.
2  Liug-lüu  war  ein  Musikmeister  des  gelben  Kaisers.

-L
            
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