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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizm  ai  er.

der  Schale  ein  weisser  Stoff  gleich  Weidenwolle,  aus  welchem
man  Fäden  spinnt.  Man  webt  aus  den  Fäden  viereckige  Leinwandbreiten. ­
  Diese  zerschneidet  man  zu  korbähnlichen  Stücken,
mit  welchen  Männer  und  Weiber  sich  umwickeln.  In  dem
Reiche  Piao  und  in  fjfo  Jijf  Mi-tschin-nö  bekleidet
man  sich  ebenfalls  mit  korbähnlichen  Leinwandstüeken  von
Pho-lo.

■pf  03  Tlising’-thien  ,das  grüne  Feld'.
Die  von  Thsui-piao  verfassten  Erklärungen  des  Altertliums
  und  der  Gegenwart:
In  dem  Reiche  U-sün  findet  man  die  Kerne  des  grünen
Feldes.  Niemand  hat  die  Gestalt  des  Baumes  ergründet.  Wenn
die  Früchte  in  das  mittlere  Reich  kommen,  erhält  man  die
Kerne  und  zieht  davon  einen  Trank  ab.  Wenn  man  sie  in
Wasser  weicht,  so  wird  dieses  zu  Wein.  Der  Geschmack  dieses
Weines  ist  stark  und  gut.  Die  Kerne  sind  so  gross  wie  ein
Mass  von  fünf  oder  sechs  Gantang.  Wenn  man  sie  aushöhlt
und  mit  Wasser  füllt,  so  erhält  dieses  plötzlich  den  Geschmack
des  Weines.  Jpp  Lieu-tschang  erlangte  einst  zwei  Kerne.
Er  versammelte  Gäste  und  stellte  die  Kerne  vor  ihnen  auf.
Er  reichte  sie  immer  zwanzig  Menschen  zum  Trinken.  Wenn
das  in  den  einen  Kern  Gefüllte  zu  Ende  ging,  war  das  in  den
anderen  Gefüllte  zum  Trinken  tauglich.  War  es  zu  Ende,  so
füllte  man  sogleich  wieder  Wasser  ein.  Es  war  fertig,  und
man  trank.  Man  darf  das  Getränk  nicht  lange  stehen  lassen.
Thut  man  dieses,  so  wird  es  bitter  und  ist  nicht  trinkbar.
Man  gibt  ihm  den  Namen:  Topf  des  grünen  Feldes.  Man  nennt
es  auch:  Wein  des  grünen  Feldes.

Der  Baum  ^  ^  Tu-nien.  1
Die  von  Tu-pao  verfassten  Verzeichnisse  des  Auflesens
des  Hinterlassenen  des  Zeitraumes  Ta-nie  (605  bis  616  n.  Chr.):
Im  vierten  Monate  des  zwölften  Jahres  schickte  die  Provinz ­
  Nan-liai  hundert  Bäume  Namens  Tu-nien-tse.  Es  wurde

1  Man  sagt  mit  Hinzusetzung  von  tse  auch  Tu-nien-tse.  Die  Zeichen
dieses  Namens  sind,  wie  in  dem  nächsten  Abschnitte  angegeben  wird,
fehlerhaft.
            
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