Ergänzungen zu der Abhandlung von den Bäumen China’«.
163
der Schwalbe. Im achten Monate sind sie reif. Die Menschen
des Volkes sammeln sie. Sie nehmen die Kerne und trocknen
sie. Sie nehmen die Haut, bereiten Eingemachtes von Fischen
und mengen es damit. Dieses ist überaus gut. Der Baum
stammt aus Kieu-tschin.
Die Geschichte der erzählten Merkwürdigkeiten:
In der alten Feste von Khiö-feu befindet sich der Grabhügel
Yen-hoei’s. Auf dem Grabhügel stehen zwei Steinkampherbäume.
Dieselben mögen dreissig bis vierzig Umfassungen
messen. Die Anwohner sagen, es seien Bäume, die Yen-hoei
eigenhändig gepflanzt habe.
Der Baum M Pho-na-so.
Das Buch der Sui:
Die Bodenbeschaffenheit des Reiches Tschin-lä (Cambodja)
ist mit derjenigen von Je-nan und Kieu-tschin von gleicher Art.
Zu den Merkwürdigkeiten gehört der Baum Pho-na-so. Derselbe
hat keine Blüthen. Die Blätter haben Aehnlichkeit mit denjenigen
des (chinesischen) Feigenbaumes. Die Früchte haben
Aehnlichkeit mit dem Kürbisse. Die Blüthen und Blätter des
Baumes ||| Yen-lo haben Aehnlichkeit mit denjenigen des
Brustbeerbaumes. Die Früchte sind den Damascenerpflaumen
ähnlich. Die Blüthen des Baumes [IJJ^ Uj” Pi-ye haben Aehnlichkeit
mit denjenigen der Papaya, die Blätter mit denjenigen
des Aprikosenbaumes, die Früchte mit denjenigen des Papiermaulbeerbaumes
OHO- Die Blüthen, Blätter und Früchte des
Baumes Ö Ü Pho-thien-lo haben Aehnlichkeit mit denen
des Brustbeerbaumes, sind aber kleiner. Die Blüthen des
Baumes |J|. ^ I-ko-pi-tha haben Aehnlichkeit mit
denjenigen des Damascener-Pflaumenbaumes, die Blätter mit
denjenigen der Ulme, sind aber dicker und grösser. Die Früchte
sind den Damascenerpflaumen ähnlich. Die grössten sind gleich
einem Gantangmasse. Im Uebrigen hat das Land vieles mit
Kieu-tschin gemein.
Der Baum Mö-pho-lo.
Die Denkwürdigkeiten von südlichen Fremdländern:
ln Nan-tschao gibt es viele Bäume Namens Mö-pho-lo.
Wenn die Früchte derselben zersprengt werden, findet sich in
11*