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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

befinden  sich  die  von  zehn  Pho-lo-men-Bonzen  und  Schin  teu-Bonzen
  neu  übersetzten  richtschnurmässigen  Bücher.  Die
übersetzten  richtschnurmässig'en  Bücher  kamen  ursprünglich
aus  einem  auswärtigen  Reiche  und  waren  auf  Blätter  des
Baumes  Pei-to  geschrieben.  Die  Schrift  ist  der  Körper  der
heutigen  Schrift  von  *  Hu.  Die  Blätter  des  Baumes  sind
einen  Schuh  fünf  bis  sechs  Zoll  lang  und  fünf  Zoll  breit.  Die
Blätter  sind  von  Gestalt  einer  Laute  ähnlich  und  dick.  Man
verfertigt  die  gangbare  Schrift  in  grosser  Quere.  Je  nach  der
Menge  der  richtschnurmässigen  Bücher  heftet  man  die  Blätter
an  einer  Seite  leicht  zusammen.
Die  von  Ku-wei  verfasste  Geschichte  von  Kuang-tscheu:
Der  Baum  Pei-to  hat  Aehnlichkeit  mit  dem  Loquat  und
besitzt  einen  Glanz,  der  die  Sonne  wiederspiegelt.  Vier  bis
fünf  Klafter  von  dem  Boden  entfernt,  bilden  die  Aeste  herabhängende ­
  Wurzeln,  welche  in  den  Boden  wachsen  und  alsbald
so  gross  wie  die  ursprünglichen  Aeste  sind.  Ein  Baum  kann
auch  mehrere  Zehende  von  baumartigen  Wurzeln  haben.  Die
Blüthen  sind  weiss,  die  Früchte  nicht  essbar.  Man  pflanzt  ihn
in  den  geistigen  Häusern  vor  dem  Bilde  Buddha’s.
Die  Geschichte  der  Berghöhe:
In  dem  Kloster  der  Berghohe  findet  sich  der  Baum
b  m  Sse-wei  ,der  Baum  des  Nachdenkens'.  Es  ist  der
Baum  Pei-to.  Jü-lai  sass  unter  einem  Pei-to  und  dachte  nach.
Daher  kam  der  Name.
Die  Denkwürdigkeiten  von  den  blühenden  Bäumen  des
Königs  von  Wei.
Was  den  Sse-wei  ,den  Baum  des  Nachdenkens'  betrifft,
so  war  zu  den  Zeiten  von  Han  ein  Mensch  des  Weges.  Derselbe ­
  kam  von  den  westlichen  Gränzen  und  brachte  die  Samen
des  Baumes  Pei-to  mit.  Er  pflanzte  sie  unter  dem  westlichen
Gipfel  der  Berghöhe.  Später  wurde  der  Baum  äusserst  hoch
und  gross.  Es  waren  vier  Bäume,  die  in  einem  Jahre  dreimal
alt  wurden.
Schi-hao  ist  der  Name  eines  unbekannten  Baumes.
Das  Buch  Sün-tiao-tse:
In  Jp-  Pe-feu  gibt  es  einen  Baum,  dessen  Name
n*  #  Schi-hao  ,die  Zeit  liebt  es'.
            
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