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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaior.

und  schwer  zu  verletzen.  Ist  man  einige  Zolle  tief  eingedrungen,
so  findet  man  das  Mehl.
Die  Denkwürdigkeiten  von  vielseitigen  Dingen:
In  Schö  gibt  es  einen  Baum,  dessen  Name  Kuang-lang
(Brennpalme).  Derselbe  bringt  innerhalb  der  Binde  ein  Pulver
hervor,  welches  Mehl  ist.  Es  wird  zur  Bereitung  von  Kuchen
verwendet,  die  man  verzehrt.  Man  nennt  es  Brennpalmenmehl.
Die  Denkwürdigkeiten  von  blühenden  Bäumen  des  Königs
von  Wei:
Die  Brennpalme,  welche  aus  dem  Reiche  Hing-ku  stammt,
ist  sieben  bis  acht  Klafter  hoch.  Ein  Baum  von  den  grössten
liefert  hundert  Scheffel  Mehl.  In  Kiao-tschi  gibt  es  ferner
einen  Baum,  dessen  Rinde  ein  glänzendes  Pulver  enthält.  Man
nimmt  dieses,  trocknet,  zerstösst  es  und  übergiesst  es  mit
Wasser  wie  Mehl.  Man  kann  daraus  Kuchen  bereiten.
Die  Merkwürdigkeiten  der  Verzeichnisse  des  Landes  ausserhalb ­
  der  Berghöhen:
Aeste  und  Laub  der  Brennpalme  sind  eine  grosse  Fülle.
Der  Baum  ist  von  dem  Brustbeerbaum,  dem  Arecanussbaum
und  anderen  Bäumen  wenig  verschieden.  Unter  den  Blättern
findet  sich  jedoch  ein  Bart,  der  gleich  einem  Hirsch-  oder  Rossschweif ­
  ist.  Die  Menschen  von  Kuang-tscheu  sammeln  ihn
und  weben  daraus  Tücher.  Für  den  Bart  ist  es  überaus
angemessen,  dass  in  ihn  Salzwasser  dringt  und  dass  er  eingeweicht ­
  wird.  Er  wird  dann  grob,  schwillt  auf  und  ist  zäh.
Desswegen  binden  die  Menschen  damit  Schiffe  und  brauchen
weder  Nägel  noch  Zwirn.  Das  Holz  ist  von  Eigenschaft  gleich
dem  Bambus.  Es  ist  von  purpurner  und  schwarzer  Farbe,
besitzt  Streifen  und  ist  fest.  Die  Handwerker  zerlegen  es  und
richten  daraus  Schachbretter  ein.  In  der  Rinde  dieses  Baumes
findet  sich  ein  Pulver,  welches  gleich  Mehl  ist.  Man  kann
daraus  Kuchen  bereiten,  welche  man  verzehrt.
Das  Buch  der  Gewässer:
ln  dem  Districte  Han-hing  wachsen  an  den  Bächen  viele
Bambusstauden  von  Ngang  und  Brennpalmen.  Dieser  Baum
bringt  Baumwolle  hervor,  und  die  fremdländischen  Menschen
verausgaben  sie.  Sie  reichen  sie  als  ein  Geschenk  dar.
            
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