Ergänzungen zu der Abhandlung von den Bäumen China’s.
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Q j|)| Pe-yin ,das weisse Silber'.
Die Geschichte von Siang-tscheu:
Auf den Bergen im Westen des Districtes Yl-yang gibt
es viele Silberbäume.
Die Namen der Paläste und Thorwarten von Tsin:
In dem Garten des blumigen Waldes standen acht Bäume
des weissen Silbers.
*13 Kuang-lang ist die Brennpalme. 1
Die Denkwürdigkeiten von Scho:
In Hing-tu und dem südlichen Districte Han findet man
die Brennpalme. Auf der Spitze dieses Baumes wachsen die
Blätter. Sie enthält Mehl. Von den grössten Bäumen sammelt
man bis gegen hundert Scheffel Mehl.
Die Verzeichnisse von U:
Kiao-tscheu und der District Nan-hai bringen Brennpalmen
hervor. Dieselben enthalten Reispulver, welches ein
Mehl ist.
Die Denkwürdigkeiten von merkwürdigen Dingen von
Lin-hai:
Die äussere Rinde der Brennpalme besitzt Haare, welche
denen der Zwergpalme ähnlich sind. Sie breiten sich jedoch
aus und bringen Holzstricke und Brunnenseile hervor. Eingeweicht
faulen sie nicht. Das Holz ist hart. Man verfertigt
daraus Speere, Sensen und Hauen. Diese sind so scharf wie
eiserne. Wenn sie an Steine gerathen, werden sie noch schärfer.
Nur wenn sie vom Feuer versengt wird, ist die Brennpalme
verdorben. In der Rinde ist ein Gegenstand, der mit zerstossenen
Reiskörnern Aehnlichkeit hat. Er hat auch Aehnlichkeit mit
Weizenmehl. Man kann daraus Kuchen bereiten.
Die erweiterten Denkwürdigkeiten:
Die Brennpalme ist vier bis fünf Umfassungen dick und
fünf bis sechs Klafter hoch. Sie ist vollkommen gerade und
seitwärts ohne Aeste und Zweige. Auf ihrem Gipfel wachsen
Blätter, welche mit den Blättern der Zwergpalme Aehnlichkeit
haben. Wenn man sie einhackt, so ist das Holz dick, hart
1 In Bretschneiders ,On the study and value of Chinese botanical worlts 1
wird als wahrscheinlich hingestellt, dass dieser Baum eine Art Caryota ist.
Sitzungsber. d. pliil.-hist. CI. LXXXI. Bd. II. Hft. 10