Sluck. 160; 11 i siclrs bynrt post^delu. Greg.-naz. 315b. Wenn
man jedoch bedenkt, dass sich bim r i> im Laufe der Zeit verloren
liat, ferner dass die Formen hihi, und byinu, in maassgebenden
Quellen gar nicht Vorkommen, so wird man die der
mehligen entgegenstehende Ansicht wohl kaum wahrscheinlich
finden. Man beachte, dass bim r f> in Denkmälern gebraucht
wird, in denen von einer Vermengung von i und y keine Spur
nachweisbar ist. Die meiner Ansicht entgegenstehenden Schwierigkeiten
scheinen geringer zu sein als jene, die gegen die
Ansicht der Gegner sprechen.
Die III. Flur, ba fasse ich als einfachen Aorist auf und
stelle es demnach zu aind. a-bhüv-an; einem vorauszusetzeuden
bhu-ant entspräche ba vollkommen, da ba aus bu-ant entsteht:
vgl. lat. fuant, Schleicher, Compendium Seite 754. 758.
Altslovenische Formenlehre in Paradigmen, Seite 39.
IY. Die Persoualsufiixe des Dualis.
Das Personalsuffix der I. Dual, lautet ve, das der Dual,
nom. der ersten Person ist: veve scimus Zogr. prosive. sedeveb
hosteve Sav. 68. Nur auf ganz jungen Quellen kann
die Lehre Dobrovsky’s beruhen, wornach der Dual, lautet:
1. bieva (bijeva) m. hieve f. bijva in. bijvd f. bihova m.
bihove f. Institutiones 521.
Das Personalsuffix der II. Dual, lautet ta, das der III.
nach den pannonischen Quellen regelmässig te, und zwar in
beiden Personen ohne Unterschied des Genus. II. privedeta
Zogr. III. b easete Zogr. Nach Dobrovsky lauten beide Personen
bieta m. biete f. bijta m. bijte f. bista m. biste f.
Institutiones 521.
Gegenstand dieser Abhandlung sind die 11. und 111. Dual.
Die Entwicklung dieser Formen soll durch die älteren Denkmäler
verfolgt werden.