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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

Sluck.  160;  11  i  siclrs  bynrt  post^delu.  Greg.-naz.  315b.  Wenn
man  jedoch  bedenkt,  dass  sich  bim r i>  im  Laufe  der  Zeit  verloren ­
  liat,  ferner  dass  die  Formen  hihi,  und  byinu,  in  maassgebenden ­
  Quellen  gar  nicht  Vorkommen,  so  wird  man  die  der
mehligen  entgegenstehende  Ansicht  wohl  kaum  wahrscheinlich
finden.  Man  beachte,  dass  bim r f>  in  Denkmälern  gebraucht
wird,  in  denen  von  einer  Vermengung  von  i  und  y  keine  Spur
nachweisbar  ist.  Die  meiner  Ansicht  entgegenstehenden  Schwierigkeiten ­
  scheinen  geringer  zu  sein  als  jene,  die  gegen  die
Ansicht  der  Gegner  sprechen.
Die  III.  Flur,  ba  fasse  ich  als  einfachen  Aorist  auf  und
stelle  es  demnach  zu  aind.  a-bhüv-an;  einem  vorauszusetzeuden
bhu-ant  entspräche  ba  vollkommen,  da  ba  aus  bu-ant  entsteht: ­
  vgl.  lat.  fuant,  Schleicher,  Compendium  Seite  754.  758.
Altslovenische  Formenlehre  in  Paradigmen,  Seite  39.

IY.  Die  Persoualsufiixe  des  Dualis.
Das  Personalsuffix  der  I.  Dual,  lautet  ve,  das  der  Dual,
nom.  der  ersten  Person  ist:  veve  scimus  Zogr.  prosive.  sedeveb
  hosteve  Sav.  68.  Nur  auf  ganz  jungen  Quellen  kann
die  Lehre  Dobrovsky’s  beruhen,  wornach  der  Dual,  lautet:
1.  bieva  (bijeva)  m.  hieve  f.  bijva  in.  bijvd  f.  bihova  m.
bihove  f.  Institutiones  521.
Das  Personalsuffix  der  II.  Dual,  lautet  ta,  das  der  III.
nach  den  pannonischen  Quellen  regelmässig  te,  und  zwar  in
beiden  Personen  ohne  Unterschied  des  Genus.  II.  privedeta
Zogr.  III.  b  easete  Zogr.  Nach  Dobrovsky  lauten  beide  Personen ­
  bieta  m.  biete  f.  bijta  m.  bijte  f.  bista  m.  biste  f.
Institutiones  521.
Gegenstand  dieser  Abhandlung  sind  die  11.  und  111.  Dual.
Die  Entwicklung  dieser  Formen  soll  durch  die  älteren  Denkmäler ­
  verfolgt  werden.
            
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