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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 81. Band, (Jahrgang 1875)

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Miklosi  c  h.

vidasti.  472.  predasti.  185.  210.  predaastT>  245.  esti>  282.
des  Cloz  steht  gegenüber  bysti>,  das  siebzehnmal  vorkommt,
dastb,  ests  des  Ostromirschen  Evangeliums.  3.  Hinsichtlich
der  Formen  auf  it,  et,  et  stimmen  beide  Reihen  von  Quellen
mit  einander  vollkommen  überein:  pit r i>.  v'Lspet'L.  umret'i,
prostreti.  jet r i>;  pojet r i>;  prijet'L.  klet r i>;  prokletTj.  naceti>
  Zogr.  umreti>  Cloz  I.  7(12.  prijeti.  32.  225.  271.
432.  889.  909.  940.  naöeti>  633.  und  obiti;  povitx.  zitt.
umret’i..  prostret’L.  jeti.;  vizeCi»;  najet’i;  obetn.;  pojeti.;
prijeti..  kleti).  zaöeti,;  naöeti.  Ostrom.  v’Lzeti.;  prijeti..
umreti.  Naz.  Der  Erklärung  des  t’i>  aus  dem  Praes.  setzen
die  glagolitischen  Quellen  kein  Hinderniss  in  den  Weg,  da  sie
ja  auch  im  Praes.  consequent  tu  haben.  Der  Ostromir  könnte
damit  nur  durch  die  Annahme  in  Einklang  gebracht  werden,
dass  das  Russische  oder  Bulgarische  schon  im  eilften  Jahrhunderte ­
  Formen  wie  obitu.  povitu.  zitu  u.  s.  w.  in  der  lebendigen ­
  Volkssprache  nicht  kannte,  sie  daher  wie  manches  andere
aus  pannonischen  Quellen  unverändert  aufnahm.  Dass  in  diesen
Fällen  u  spätere  und  unrichtige  Schreibung  für  t  sei,  kann
ich  nicht  zugeben.  Für  die  Erklärung  des  i>  aus  i  im  Aorist
kann  das  neben  seti.  in  der  Bedeutung  dixit  vorkommende  seti
angeführt  werden:  dass  seti.  Cloz.  Pat.-mih.  Sup.  363.  23  und
seti  Cloz  1.  281  zweimal.  Athan.-Alex.-Grig.  als  Präsensformen
aufgefasst  werden,  dem  steht  die  syntaktische  Bedeutung  jener
Formen  entgegen.  Vergl.  Grammatik  IV.  778  und  Altslovenischc
  Formenlehre  in  Paradigmen  54.  55.  Wie  aus  jestb,
jestu  das  selbst  in  den  ältesten  Quellen  nachweisbare  je  entstand, ­
  so  ward  auch  aus  bysti.,  bysti>  das  gleichfalls  uralte
by  u.  s.  w.  Die  Form  prijetb  wird  vorausgesetzt  durch  das
allerdings  ein  einziges  Mal  vorkommende  prijeti  in:  ötstije
prijeti  i  ne  breze  (breze)  yj-cp.aaÖYj  za!  cuz  eko-paQv)  russ.
Hippol.  64  aus  dem  XII.  Jahrhundert.  Man  beachte:  ety  hsAvrpt
  Matth.  9.  25-  Hval.  und:  vtzdasty  se  GwaitoSpöifaeTai  Luc.
14.  13  -  Hval.  Beide  Formen  erhalten  ihre  Bedeutung  durch
die  in  demselben  Denkmal  vorkommenden  Praesensformen:
dovleety  apxs-sv  (eaxiv)  Matth.  6.  34.  podobaeti  Marc.  13.  7.
podobaety  Sei  Luc.  21.  9.  mo2ety  ouvx-at  Matth.  7.  18.  posluziti
  Siazovyjuai  Marc.  10.  45.  vi>stancti  Marc.  13.  8.  Luc.
21.  10.  Vbstanety  syäpO^cxx'.  Matth,  24.  7.  posleti  e.  aitoatekei
            
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