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Xenopliontißche Studien.
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Daraus hat nun Cobet (p. 662 ff.) den Schluss gezogen,
dass, wo in den Apomnemoneumata b ‘/.axvjyopoq vorkomme
(I, 2, 9, 12, 26, 49, 51, 56, 58), Polykrates gemeint sei. Dieser
Ansicht haben sich L. Dindorf, G. Sauppe, Bergk, Brandis,
Ueberweg angeschlossen; Breitenbach aber (Jahn’sche Jahrb.
1869, S. 801 ff.) kommt nach eingehender Untersuchung wieder
zu der früher allgemein geltenden Annahme zurück, der •/.axvp
yopo? sei Niemand anders als Meietos.
Es ist hier keineswegs meine Absicht Breitenbach in
seiner Bekämpfung der Gründe Cobet’s zu folgen, der manches
Ungehörige in seine Erörterung eingemischt und daher seinem
Gegner mehrfach schwache Seiten geboten hat, sondern ich
will bloss dasjenige, was strenger zu unserer Frage gehört,
herausheben.
Was nun die erste Stelle Is. Bus. 5 anbetrifft, so bemerkt
Breitenbach S. 809, es spreche nicht einmal der Wortlaut bei
Xenophon dafür, dass er sich auf die betreffende Stelle jener
y.ax^yopia beziehe, so weit wir sie aus 1 sokrates kennen. Denn
dort heisse es [j.aOvjTYp, bei ihm ogi/opiä; dort sei nur von Alkibiades
die Rede, bei ihm von Kritias und Alkibiades. Nun
lässt sich aber leicht zeigen, warum Xenophon hier den Ausdruck
|j.a07}TY]? nicht brauchte. Er hatte nämlich schon früher
nachgewiesen, dass Sokrates Niemandes BiBämwcXoc gewesen sei
(vgl. 1, 2, 3, 7 u. 8). Somit gab es für Sokrates keine gaOijxal,
sondern bloss ctjvövtsc, auvoiaxptßovxsi;, op.iXv]xat. Um also nicht
wiederum auf die bereits abgethane Sache zurückzukommen,
setzte er mit Recht für ga0Yjxi)<; das dem Zusammenhänge
entsprechende bpiKrpi-qc,. Wenn ferner bei Isokrates nur Alkibiades
genannt wird, so hat dies seinen guten Grund. Der
Busiris ist eine herbe, hämische Kritik der gleichnamigen
Schrift des Polykrates, bestimmt den Ruf desselben zu ver-