76
Pfizmaier.
vierfüssigen Thiere, welche mich sehen, etwas anderes thun können,
als entlaufen. — Der Tiger hielt dieses für wahr. Er folgte
dem Fuchs und entfernte sich. Die hundert vierfüssigen Thiere
sahen es und entliefen. Der Tiger wusste nicht, dass die
vierfüssigen Thiere ihn fürchten. Er glaubte im Gcgentheil,
dass sie den Fuchs fürchten. Jetzt hat das Gebiet des Königs
im Umfange fünftausend Weglängen. Diejenigen, die sich mit
Panzern umgürten, sind hundertmal zehntausend, und du hast
sie Tsehao-hi-sü anvertraut. Somit fürchten die nördlichen Gegenden
nicht Hi-sü, sie fürchten in Wirklichkeit des Königs
Lederpanzer und Angriffs Waffen. Was daher an einem Diener
unter den Menschen gefürchtet wird, ist die Macht des Gebieters.
Wenn ihn der Gebieter nicht verwendet, so geht die
Macht verloren.
Die vermischten Erzählungen der Mutterstadt:
ij^ Khiü-tsi, König von Kuang-tsehuen, versammelte
seine unnützen jungen Leute und lustwandelte und jagte masslos.
Die Grabhügel und Gräber in dem Reiche liess er sämmtlich
öffnen. Er öffnete einst den Grabhügel ||| Luan-schu’s.
Es war darin weiter nichts als ein weisser Fuchs. Als dieser
Menschen sah, erschrak er und entlief. Die Leute des Gefolges
stiessen nach ihm mit Hakenlanzen, aber bekamen ihn
nicht. Sie verletzten seinen linken Fuss. Hierauf träumte der
König, dass ein Mann, dessen Haupthaar und Augenbrauen
völlig weiss waren, zu ihm kam und sagte: Warum hast du
meinen linken Fuss verletzt? — Er schlug mit einem Stocke
auf des Königs linken Fuss. Der König litt jetzt an einem
Fussübel. Bis zu seinem Tode war es nicht geheilt.
Die Ueberlieferungen von Kuan-lu:
ln der Rächt erschien ein kleines Wesen, das einem vierfüssigen
Thiere glich. Dasselbe hielt in der Hand ein Licht
und blies es mit dem Munde an. Der Beflissene der Bücher
erhob ein Messer und hieb das Thier an den Lenden durch.
Als er es ansah, war es ein Fuchs. Seitdem gab es keine
Feuersbrünste.
Der von Lieu-king-schö verfasste Garten der Merkwürdigkeiten
:
Ein gewisser jjjjjj Hu-tao-lö gab sich für einen
Menschen von Kuang-ling aus. Er liebte die Musik und die