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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

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P  fi  zrnaiftr.

ki,  m  nifu  statt  nifi  (ni-i),  für  einen  Namen  s  akumi,
für  einen  anderen  s  atsumi.
Das  älteste  geographische  Werk  Japans  ist  das  im  Jahre
713  n.  Chr.  vollendete  M,  zh  BE  Fü-to-ki.  Es  scheint  jedoch,
dass  dasselbe  niemals  nach  Europa  gekommen  ist  und  auch,
wie  manche  andere  Werke,  jetzt  nicht  mehr  gedruckt  wird.
Unter  den  Werken,  welche  einen  geographischen  Theil  enthalten, ­
  ist  das  älteste  wohl  das  ^0  HI  JP?  Jjf-p  Wa-meirui-siü-seö
  ,Gesammelte  Aufzeichnungen  japanischer  Namen',
welches  schon  früher  in  Holland  vorhanden  war  und  jüngst
von  Seite  des  japanischen  Hofes  dem  k.  k.  Hofbuchhändler
Herrn  Wilhelm  Ritter  von  Braumüller  zum  Geschenke  gemacht
wurde.  Das  genannte  Werk  wurde  in  dem  Zeiträume  Jen-tsiö
(923  bis  930  n.  Chr.)  von  der  vierten  Kaisertochter  ^
Ziü-toku  Verfasst  und  später  durch  yjljl  IS1  Minamotono
  Ason  Sitagö  (einfach  Minamoto-no  Sitagö)  veröffentlicht.
Dieser  Sitagö,  selbst  ein  ausgezeichneter  Dichter,  vollendete
mit  einigen  Anderen  im  fünften  Jahre  des  Zeitraumes  Ten-reki
(951  n.  Chr.)  die  unter  dem  Namen  ^  ^0  |j^  ^  Gosen-wa-ka-siü
  bekannte  Sammlung  von  Gedichten,  eine  Leistung,
die  in  der  Geschichte  als  ein  Ereigniss  verzeichnet  wird.
Was  das  Wa-mei-rui-siü-seo  betrifft,  so  enthält  es  in  zweiunddreissig
  Büchern  wörterbuchartig  und  nach  Gegenständen
geordnet  eine  Reihe  von  Aufzeichnungen  aus  den  Classen  des
Himmels  und  der  Erde,  des  Menschen,  der  Geräthschaften,
der  Thiere  und  Pflanzen,  mit  Bezeichnung  der  reinen  und
richtigen  Aussprache  der  angeführten  Wörter  in  Ma-ga-na
(Sylbenschrift  mit  unveränderten  chinesischen  Zeichen),  bei
welchem  Zweideutigkeiten  und  Fehler  nicht  Vorkommen  können.
Der  geographische  Theil,  dessen  Inhalt  in  diese  Abhandlung ­
  aufgenommen  wurde,  besteht  aus  einem  Verzeichnisse
sämmtlicher  Provinzen  oder  Reiche  (j|||  kuni).  Kreise  (  jüjj
kowori)  und  Districte  (agat.a)  Japans  mit  Angabe  der  damals ­
  üblichen  Aussprache.  Hinsichtlich  der  Aussprache  fällt
vorerst  in  die  Augen  ,  dass  Trübungen  der  Sylben  (eigentlich
der  Consonante.nl  in  jener  Zeit  noch  nicht  bekannt  waren  und
dass  beispielsweise  kühn,  kabe,  naga,  idzumi  von  kufo,  kafe,
naka,  itswni  nicht  verschieden  lauteten.  Dieses  erhellt  auch
            
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