768 g omperz. Beiträge zur Kritik und Erklärung griechischer Schriftsteller.
Man würde vielleicht — trotz des augenfälligen sprachlichrhythmischen
Parallelismus der jetzt als coordinirt ei-kannten
Sätze und Satztheile — über meine Kühnheit Zeter schreien,
wenn nicht y.af (191) zum mindesten thatsächlich in der Handschrift
stünde; erst Kirchhoff, dem Nauck, Dindorf und Madvig
folgen, hat es (in der ed. min.) durch yav ersetzt um die unmögliche
Construction, mit der sich die älteren Herausgeber
vergeblich abquälen, erträglicher, aber freilich nicht erträglich
zu machen. Schuld an der Verderb niss tragen: das Asyndeton
(vgl. Beiträge I, 260—261), die Neigung am Versende einen
Sinnesabschnitt anzunehmen (vgl. Nr. 9) und insbesondere die
falsche Wortabtheilung, eine Quelle vielfacher Verwirrung gerade
im Hercules, wie erst kürzlich von Wilamowitz-MöllendorfF nachgewiesen
hat (Analecta Euripidea p. 228).
Hier schliesse ich diesen ersten kritischen Rundgang
durch die Dramen des Euripides.
Verzeiehniss der behandelten Stellen:
Eurip. Electr. 1089
„ „ ino
„ Hecub. 569
„ Helen. 441
„ „ 877
,. Heraclid. 169
„ Hercul. 191
Hippol. 104 — 107
233—34
„ „ 468—70
„ 1346 .
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Eurip. Ion 2
. Iphig. Taur. 695—98
„ Supplic. 521 ...
„ Fragment. 707 . .
Papyr. hercul. (inedit.) 831 .
Papyrus du Louvre, PI. 33, Nr. 43
Schol. ad Eurip. Hippol. 468 sqq.
n * 822 sqq
Theophrast. char. c. 22
(24, 20 Foss) ....
Xenophon Oeconom. VII, 13
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