Beiträge zur Kritik und Erklärung griechischer Schriftsteller.
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Also nicht ,le sens de poursuivre' hat hier etcaysiv und
,des difficultes avec la tille de Hesperus' — mögen sich allenfalls
nach der Hochzeit ergeben haben ! Jetzt ist Sarapion ganz
glücklicher Bräutigam, der über dem Gedanken an die nahe
Vermählung (der Mesore folgt dem Epiph) alles vergisst —
auch den Unterschied von Einzahl und Vielzahl, — nur nicht
das ärmliche Geschenk, das er sich bei diesem frohen Anlass
in so zwangloser Weise zu erbitten weiss. Hoffen wir, dass
die Heirath, die einen alten Familienzwist dieser kleinen Leute
abschloss, ohne Störung erfolgt ist und dass den Brüdern
,seiner Zeit' (icapafevoiiivou , nämlich toü xaipou oder ypövou) die
Einladung zum Hochzeitsmahl richtig und rechtzeitig zuging.
12. Elektra 1109—1112.
ot|j.ot xotAatva ~üv e|j.wv ßouheogixTiov •
w; p.aAAov ^ ypyjv vjXaa’ ei; opyrj'i ttociv.
So klagt Klytämnestra: ihr antwortet Elektra:
oile cTEvd^eic, vjvtx,’ oüx sysic mr, -
xaTrjp gev oüv reövyjxev—.
Was bereut Klytämnestra? Dass sie den Gatten zu sehr in
Zorn gejagt habe, oder dass sie von ihrer Erbitterung gegen
den Gemahl, d. h. gegen Agamemnon, sich zu weit habe
fortreissen lassen? Offenbar das letztere. Man schreibe also:
ö)c gaAAov rj ypvjv ■}jXac’ ei? opyty Tcocei.
Der Einzige, der bisher an der überlieferten Fassung
des Verses Anstoss genommen hat, Heinrich van Herwerden,
hat denselben zweimal (1867 und 1872) in abweichender
Weise behandelt. Beide Male weist er mit Recht auf den
Widerspruch hin, in welchem sich der Vers mit dem Prolog
des Dramas befindet, und er hätte mit noch besserem Recht
seine Unvereinbarkeit mit V. 1117 (xpoTOi towjtoi) behaupten
können; denn Klytämnestra kann doch nicht in einem Athem
die dypiÖTr]? ihres jetzigen Gemahls seinem Temperament und
ihrer Einwirkung zuschreiben. Doch theilt Herwerden den
zähen Irrthum aller (oder fast aller) seiner Vorgänger, indem