Wortschatz und Sprachformen der Wiener Notker-Handschrift
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Ges tätigen] statuere (statin) 106, 11; — gistatiqota] stätta
118, 159; — gestatiget ] kestätet 118, 90. — Gff. 6, 651: gestätigen
in den Tegernseer Glossen VA. und in den Prüveninger
Glossen Ep. Can. 6, — dann in der Wiener Genesis und der
jüngeren Judith. — Gff. 6, 648: statin bei Notker und in den
SGaller Glossen Gh. 6, — aber auch in der Wiener Genesis
und der Millstäter Hs.
Static] state 41, 7; — statiger ] stater 101, 13. 118, 38.
136, 1. — Gff. 6, 645: state nur bei Notker.
Die staticheit] stabilitatem (stätigi) 30, 14. — Gff. 6,
647: staticheit nur bei Williram nachgewiesen.
Stimma] uocem (lütun) 50, 10. — Gff. 4, 1098: lüta bei
Notker und in anderen SGaller Schriften, — dann in den
Wiener Glossen Pr. v.
Strit ] disceptatio (■uüortherta) 101, 26. — Gff'. 4, 1028:
uuortherta nur hier.
Stritarin ] schismatizis (sceidmdcharin) 106, 39. —- Gff.
6, 751: stritäri in den Wiener Glossen W., — und in den
Trierer Glossen. — Gff. 2, 649: sceidmachäri nur hier.
Gestrite (Nom. Plur.) ] tempestates seditionum (diu
ungeumttere strito 106, 23; — daz Jcestrite j discissio (dir
sceit) 106, 39. — Gff. 6, 749: gestriti nur aus Tatian nachgewiesen,
— das Neutrum gistrita (wenn kein Druckfehler)
in den Weingartner Glossen Bib. 13. — Gff. 6, 437: sceit
nur hier.
Sumeliche] eine 115, 11. — Gff. 1, 310. 314: eine (Nom.
Plur.) quidam bei Notker und Otfried.
Sundene] sunde Bb. ze sunde SG. Ab. 3; ■—■ fone sundene
] fone sunde Bb. SG. Ab. 3. — Gff. 6, 258: sundene in
der Wiener Genesis und bei Tatian; — fone sunde, ze sunde
nur bei Notker.
Sundere \ in sunde 47, 3. — Gff. 6, 259: das Adj. sunder
oder sunderi nur in den Reichenauer Glossen ßb. nachgewiesen,
24 sundarun halbu; — mhd. sunder.
Bunder ing en ] sunderigo 118, 141. — Gff. 6, 52:
sunderingen nur in dem Basler Recept I, bei Otfried und
Tatian.
Dero sundigon ] peccatorum (sunderro) 17, 31. — Gff.
6, 265: sundere nur bei Notker.