Denkwürdigkeiten aus dem Tliierreiclie China's.
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Die von Wang-tse-nien verfasste Geschichte des Auflesens
des Hinterlassenen:
Im zweiten Jahre des Zeitraumes Ta-thsu (104 v. Chr.)
brachte das Reich Yue-ti als Tribut einen zweiköpfigen Hahn.
Derselbe hatte vier Fi'isse und einen einzigen Schweif. Wenn
er krähte, krähten beide Köpfe zugleich.
Das Reich '<^5 Sche-tu ist von der Königsstadt
siebenmal zehntausend Weglängen entfernt. Man versteht es
daselbst, Vögel und wilde Thiere zu zähmen. Hühner und
Hunde bringt man dahin, dass sie sprechen können.
Die von Pei-yuen verfassten neuen Worte:
Am Morgen des ersten Tages des ersten Monats tödten
die Obrigkeiten des Districtes ein Schaf und hängen seinen
Kopf an das Thor. Ferner spannen sie ein Huhn aus und zertheilen
es. Man sagt gemeiniglich, dass sie dadurch die verderbliche
Luft unterdrücken, Yucn 1 fragte desshalb den
Gebieter ^ Jin von Ho-nan. Der Gebieter Jin sprach: In
diesem Monate steigt die Luft des Erdreichs zur Höhe, Pflanzen
und Bäume setzen Keime an und gerathen in Bewegung.
Die Schafe zernagen die hundert Pflanzen. Die Hühner picken
in die fünf Getreidearten. Desswegen tödtet man sie und befördert
dadurch den Wachsthum.
Die Heilmittel Kö-hung’s:
Am siebenten Tage des fünften Monats gibt es in den
tiefen Brunnen und in den tiefen Grabhügeln viele giftige
Luft, und man kann nicht hineinsteigen. Man soll es früher
mit Tlühnerfedern versuchen. Man wirft diese in den Brunnen.
Wenn sie geraden Weges herabgelangen, so ist keine giftige
Luft. Wenn die Federn sich nach allen vier Seiten herumdrehen,
so darf man nicht hineinsteigen.
Die vermischten Schriften der fünf Grundstoffe:
Will man ein Weib begehren, so nimmt man zwei Hahnenfedern,
brennt sie und legt sie in Wein. Man trinkt diesen
und erhält gewiss, was man begehrt. Man bedient sich dazu
des Tages Meu-tse (25). Dieses ist der Tag, an welchem
Himmel und Erde sich vereinigen, und man erhält es gewiss.
1 Pei-yuen, der Verfasser des angeführten Werkes.