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Pfizmaier.
gesprochen wird, so lockt man damit Thiere 1 herbei. Es hat
den Sinn der Einwilligung und des Gehorsams. Tschö
und ^ tschü sind von Laut einander ähnlich.
Der Garten der Merkwürdigkeiten:
^ Tschü- wen-theu und ||| lj|| Lo - tsetschung
waren Freunde. Sie dienten gemeinschaftlich in Liang.
Als Tlieu starb, wehklagte Lo-tschung über ihn. In derselben Nacht
starb er mit ihm. Sieben Weglängen südlich von Liang liegt
der Hühnerberg. Man begrub auf ihm Tlieu. Neun Weglängen 2
nördlich von Liang liegt die Fasanenschlucht. Man begrub in ihr
Tschung. Der Geist Theu’s verwandelte sich in ein Huhn. Die
Seele Tschung’s verwandelte sich in einen Fasan. Derselbe sangklar
und mit traurigem Tone. Er kam und ging ohne Unterlass.
Desswegen heisst es in dem Gedichte: Das Huhn auf
dem Berge trennt sich, der Flug erweckt den Wiederhall.
Der Fasan in der Schlucht stimmt ein mit klarem Ton.
Die Verzeichnisse des Dunklen und Hellen:
Sung-tsch’u-tsung, zu den Zeiten der Tsin
stechender Vermerker von Yuen-tscheu, kaufte sich einst einen
langekrähenden Hahn. Er liebte und pflegte ihn äusserst sorgfältig.
Er liess ihn auf einer Stange in einem Käfige sitzen
und stellte diesen zwischen das Fenster. Der Hahn redete
hierauf in menschlicher Sprache und sprach mit Tsung. Er
brachte überaus viele Worte zu Wege und hörte den ganzen
Tag nicht auf. Tsch’u-tsung machte dadurch in der Beredtsamkeit
grosse Fortschritte.
Die Geschichte von Si-lio:
In Liang-tsclieu sollte ein Verbrecher auf dem Markte
gestraft werden, als ein weisser Hahn an die Seite der Menschen
flog und um das Leben bat. Er streckte den Hals,
krähte lange, und wendete sich, auf dem Boden liegend, gegen
die Angestellten. Als man ihn verjagte, entfernte er sich und
kam sofort wieder. Der stechende Vermerker (jr|§ ^ Tsch’ang-I
begnadigte den Verbrecher.
1 Der Text des Sehue-wen sagt bei diesem Worte: Man sagt es doppelt,
um Hühner zu rufen.
2 In dem Texte jl W .““»ändert* wofür ohne Zweifel jl jjl
,neun Weglängen 1 zu lesen ist.