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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

614

Conze.

Brocklesby-Park:  Earl  of  Y;ärborough  .  14
Ince-Blundell-Hall,  Mr.  Weld-Blundell  .  2
Lowther-Castle,  Earl  of  Lonsdale  ...  2
Rokeby-Hall,  Mr.  Morritt  5
Wiltonhouse,  Earl  ofPembroke  .  .  .  .  5
Leiden:  Museum  van  Oudheden  36
Summe  .  252

Die  Differenz  liegt,  wie  im  Einzelnen  durch  Vergleichung
des  ersten  Berichtes  leicht  ersichtlich  wird,  hauptsächlich  darin,
dass  die  Photographien  der  Reliefs  im  South-Kensington-Museum,
in  Lansdownehouse,  Marbury-Hall,  Richmond  und  Woburn-Abbey,
  sowie  die  des  vereinzelten  Exemplares  in  Utrecht,  bis
jetzt  nicht  beschafft  werden  konnten.  Michaelis  weiss  sich  aber
zur  Erreichung  des  noch  fehlenden  kleinen  Restes,  soweit  die
Aufstellung  überhaupt  eine  photographische  Aufnahme  gestattet,
des  Beistandes  unserer  früher  genannten  dortigen  Freunde  und
Helfer  gewiss,  neben  denen  inzwischen  auch  Herr  Herrn.
Fort  läge  in  London  durch  freundliche  Uebernahme  der  Auszahlungen ­
  an  die  Photographen  uns  wiederholt  zu  Dank  verpflichtet ­
  hat.
Den  47  Aufnahmen  in  der  Irenenkirche  zu  Stambul
nach  Constatirung  eines  dort  vielleicht  nicht  ganz  mangelnden
Zuwachses  neue  hinzuzufügen,  konnten  wir  uns  für  jetzt  nicht
angelegen  sein  lassen,  nachdem  der  Beschluss  über  die  vorläufige ­
  Beschränkung  auf  das  attische  Material  von  der  Akademie ­
  gefasst  worden  war.
Diesem  Beschlüsse  entspricht  dagegen  die  bereits  vor
seiner  Fassung  vollendete  Herbeischaffung  aller  in  Athen  selbst
befindlichen  Grabreliefs,  wobei  es  ganz  unthunlich  gewesen
wäre,  eine  Ausscheidung  der  verhältnissmässig  wenigen  nicht
aus  Attika  selbst  (namentlich  z.  B.  aus  Rheneia)  stammenden
Exemplare  vorzunehmen.  Die  grosse  Fülle  von  Grabreliefs  in
Athen  und  die  Hin-  und  Herbewegung,  in  der  sie  sich  theilweise
  bei  dem  meist  provisorischen  Zustande  der  dortigen
Sammlungen  befinden,  forderten  gebieterisch,  erst  einmal  alles
bis  zu  einem  gewissen  Zeitpunkte  dort  Vorhandene  ausnahmslos ­
  und  ohne  Zögern  zu  erledigen.  Die  dann  leichtere  Aufgabe,
das  Neuhinzukommende  fernerhin  zu  überwachen,  hat  unser
Hauptmitarbeiter  in  Athen,  Achi  Ileus  P  ostolakkas,  auf  sich
            
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