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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

lieber  die  Vorarbeiten  zur  Herausgabe  der  griechischen  Grabreliefs.

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eines  Theiles  zu  beschliessen,  des  besonders  wichtigen  der
attischen  Grabreliefs.  Dieser  Abtheilung  sollen  vorläufig
allein  die  Geldmittel  zugewandt,  ihr  Abschluss  in  druckfertiger
  Form  soll  zunächst  herbeigeführt  werden.  Der  Arbeiter
soll  und  wird  aber  deshalb  doch  nie  vergessen,  dass  es
der  Idee  nach  an  letzter  Stelle  der  Umfassung  aller  griechischen
Grabreliefs  gilt;  er  wird  in  diesem  Sinne  unbeirrt  arbeiten,
gleichviel  ob  die  Akademie  hoffentlich  später  gewillt  sein  wird,
selbst  so  weit  auch  auszuhalten,  oder  ob  sie  einmal  den  Abschluss ­
  des  Ganzen  entsagend  aus  der  Hand  geben  wird.
Laut  dem  ersten  Berichte  waren  zur  Beschaffung  des
Materials  die  Dienste  der  Photographie  in  Anspruch  genommen,
ohne  dass  damit  über  die  Form  der  Vervielfältigung  zum
Zwecke  der  eigentlichen  Publication  praejudicirt  sein  sollte.
Aeussere  Umstände,  deren  Gunst  benutzt  sein  wollte,  hatten
veranlasst,  dass  zuerst  die  Ausbeutung  der  Sammlungen  und
der  verstreuten  Stücke  in  Konstantinopel  und  Athen,  in
England  und  Holland  unternommen  ward.  Bei  Abfassung
des  ersten  Berichtes  waren  Photographien  eines  grossen  Theiles
der  Grabreliefs  an  diesen  Orten  bereits  in  unseren  Händen.
Heute  verfügen  wir  über  alles  dort  Befindliche,  hier  und  da
nur  noch  einen  Nachtrag,  sei  es  von  Neugefundenem,  sei  es
von  Uebersehenem,  erwartend.
Die  Zahlen  des  so  beschafften  Apparates  haben  sich
hauptsächlich  für  Athen  erheblich  vermehrt.  Die  Aufzählung,
welche  Michaelis  von  den  in  englischen  und  holländischen
Sammlungen  Vorgefundenen  griechischen  Grabreliefs  gab  (I.  Bericht ­
  S.  21  ff.,  Separatabdruck  S.  19  ff.),  entspricht  ziemlich
genau  dem,  was  der  Apparat  heute  von  Photographien  aus
England  und  Holland-  besitzt.  Michaelis  zählte  274  Nummern,

im  Apparate  besitzen  wir  davon  252.  Diese  vertheilen  sich
auf  die  einzelnen  Sammlungen  wie  folgt:
London:  Britisches  Museum  145
Cambridge:  Fitz  William-Museum  9
„  Trinity-College  4
Oxford:  Schools  16
,,  Ashmolean  Museum  5
„  University-Galleries  7
Liverpool:  Public  Museum  2
Sitzuugeber.  U.  phil.-liist.  CI.  LXXX.  Bd.  III.  Hft.

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