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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Denkwürdigkeiten  aus  dem  Thierreiche  China’s.

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Die  Sammlung  der  Erfordernisse  der  Bewahrung  des
Lebens:
Ein  weisses  Schwein  mit  weissen  Klauen  und  grünen
Nägeln  kann  man  nicht  essen.
Die  Denkwürdigkeiten  von  merkwürdigen  Dingen:
Die  grossen  Schweine  von  Yö-lin  haben  an  einer  einzigen ­
  Klaue  vier  bis  fünf  Nägel.  Sie  haben  viel  Fett.  Die
Käufer  stechen  ihnen  einen  eisernen  Bohrer  sieben  bis  acht
Zoll  tief  in  den  Kopf.  Erst  wenn  sie  das  rothe  Fleisch  treffen,
bewegt  sich  das  Schwein.

Das  Ni-ya:
Die  grössten  Hühner  heissen  -?|j  schö. 1  Deren  Junge
heissen  yü.  Noch  nicht  ausgewachsene  Hühner  heissen
*4i§!  lien.  Hühner  von  überaus  grosser  Kraft  heissen  50*  fen.
Hühner  von  drei  Schuh  Grösse  heissen  yün.  Die  Stange,
auf  der  sie  sitzen,  heisst  Khie.  Eine  Höhlung  in  der
Mauer,  wo  sie  aufsitzen,  heisst  schi.
Die  Verzeichnisse  von  U:
Kaiser  Wen  von  Wei  schickte  einen  Gesandten  nach
U.  Dieser  begehrte  langekrähende  und  kurzkrähende  Hähne.
Die  sämmtlichen  Diener  wollten  sie  ihm  nicht  geben,  weil
es  gegen  die  Gebräuche  war.  Sün-kiuen  stellte  sie  eilig  dem
Gesandten  zu.
Die  Uebcrlicferungcn  von  dem  Lande  ausserhalb  des
Stromes:
Die  südliche  Provinz  reichte  als  ein  Geschenk  langekrähende ­
  und  thauauffassende  Hähne.
Anmerkung  aus  den  Denkwürdigkeiten  des  südlichen
Yue:  Die  Kämme  dieser  Hähne  öffnen  sich  nach  vier  Seiten
gleich  den  Blüthen  der  Wasserlilie.  Sie  krähen  rein  und  mit
durchdringendem  Tone.
Die  Denkwürdigkeiten  von  Wci:
Das  Reich  jjf|ä  Ma-han  bringt  dünnschweifige  Hühner
hervor.  Die  Schweife  messen  über  fünf  Schuhe.

schö-ki,  Hühner  des  Reiches  Schö.
            
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