Denkwürdigkeiten aus dem Thierreiche China’s.
57
Die Sammlung der Erfordernisse der Bewahrung des
Lebens:
Ein weisses Schwein mit weissen Klauen und grünen
Nägeln kann man nicht essen.
Die Denkwürdigkeiten von merkwürdigen Dingen:
Die grossen Schweine von Yö-lin haben an einer einzigen
Klaue vier bis fünf Nägel. Sie haben viel Fett. Die
Käufer stechen ihnen einen eisernen Bohrer sieben bis acht
Zoll tief in den Kopf. Erst wenn sie das rothe Fleisch treffen,
bewegt sich das Schwein.
Das Ni-ya:
Die grössten Hühner heissen -?|j schö. 1 Deren Junge
heissen yü. Noch nicht ausgewachsene Hühner heissen
*4i§! lien. Hühner von überaus grosser Kraft heissen 50* fen.
Hühner von drei Schuh Grösse heissen yün. Die Stange,
auf der sie sitzen, heisst Khie. Eine Höhlung in der
Mauer, wo sie aufsitzen, heisst schi.
Die Verzeichnisse von U:
Kaiser Wen von Wei schickte einen Gesandten nach
U. Dieser begehrte langekrähende und kurzkrähende Hähne.
Die sämmtlichen Diener wollten sie ihm nicht geben, weil
es gegen die Gebräuche war. Sün-kiuen stellte sie eilig dem
Gesandten zu.
Die Uebcrlicferungcn von dem Lande ausserhalb des
Stromes:
Die südliche Provinz reichte als ein Geschenk langekrähende
und thauauffassende Hähne.
Anmerkung aus den Denkwürdigkeiten des südlichen
Yue: Die Kämme dieser Hähne öffnen sich nach vier Seiten
gleich den Blüthen der Wasserlilie. Sie krähen rein und mit
durchdringendem Tone.
Die Denkwürdigkeiten von Wci:
Das Reich jjf|ä Ma-han bringt dünnschweifige Hühner
hervor. Die Schweife messen über fünf Schuhe.
schö-ki, Hühner des Reiches Schö.