Ernolatia.
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Stiriate
a) Lietzen
b) Lietzen
c) Rottenmann
Gabromag'us
Windischgarsten
Ernolatia
St. Pankraz
Windischgarsten Diernbach
Pirn Windischgarsten
Tutatio Yetonianis
a) Kirchdorf Kremsmünster
h) Ramsau Voitsdorf
c) Klaus Petenbach.
Da nach unseren Nachweisen Ernolatia auf Windischgarsten
entfällt und an diesem Orte Gebäudereste gefunden
wurden, welche, wie selbst Kohn zugibt, einer Mansio angehörten,
so muss Ernolatia eine solche gewesen sein. Da ferner
unter den Mansionen des Itinerars nicht diese Station, sondern
Gabromagus genannt wird, muss man folgern, dass in der Zeit,
welche zwischen der Abfassung beider Strassenverzeichnisse
liegt, eine Umlegung stattgefunden habe. Setzen wir zunächst
den Fall, dass diese nur die eine Station Gabromagus betroffen
habe, indem man die Mansio von hier nach Ernolatia verlegte,
während die übrigen Mansionen an den Orten blieben, wo sie
bisher lagen. Alsdann waren die Mansionen der Tabula: Viruno—
Noreia? (Einöddorf) XXVII, — Viscellis XXVII, — Surontio
XIX, — Ernolatia XXXVIII, — Tutatio XII, — Ouilia
XXX. Man wird diese Eintheilung jedoch nicht zugeben, da
sie für die Tagreise von Surontium bis Ernolatia eine
ungewöhnlich grosse, für jene von Ernolatia nach Tutatio eine
ungewöhnlich kleine Distanz voraussetzt, wie sie auf unserer
Route beide Strassenverzeichnisse nicht kennen. Auch die Terrainverhältnisse
sprechen dagegen.
Ein anderer Fall, der hier gesetzt werden kann, besteht
darin, dass die Umlegung nicht blos Gabromagus, sondern auch
die andere auf der Tauernhöhe gelegene Mansio Surontium betroffen
habe; die Nachtherbergen würden dann folgende gewesen
sein:
Viruno — Noreia? (Einöddorf) XXVII, — Viscellae
XXVII, — Stiriate XXXTTTT, — Ernolatia XXIII, — Tutatio
XII, — Ouilia XXX. Dann waren die hochgelegenen Mansionen
gänzlich beseitigt, aber das Missverhältniss war dasselbe.
Man hatte auf der schwierigsten Stelle der ganzen Route (über
den Tauern) die grösste Tagreise zu machen; dagegen zwischen
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