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Kenner.
Zeit des K. Alexander Severus selbst mit sich; erst der Milde
desselben wird es nachgerühmt (Historia Aug. Alex. Sev. c. 47),
dass er die Truppen zur Zeit eines Feldzuges so aufstellte,
dass sie in bestimmten Mansionen Mundvorrath vorfanden,
und diesen nicht, wie sie ,pflegen', auf siebenzehn Tage mit
sich schleppen mussten, mit Ausnahme der barbarischen (d. i.
feindlichen) Länder. Der Kaiser liebte, für seine Feldzüge
einen genauen Plan zu veröffentlichen, mit Angabe aller Stationen,
die er machen würde, ,per ordinem mansiones, deinde
stativae, deinde ubi annona esset accipienda' etc.; dies deutet
darauf hin, dass nicht in allen, sondern nur in bestimmten
Mansionen Proviant vorhanden war.
Aehnlich verhielt es sich mit den Nachtquartieren marschirender
Truppen; es ist doch klar, dass man sie in einer
Nachtherbergestelle der Post nicht unterbringen konnte. Wenn
eine Legion oder auch nur eine Cohorte über den Tauern zu
dirigiren war, wird man die Soldaten truppweise in den Dörfern
und Gehöften der Thäler des Pölsbaches, des Paltenbaches
und der Mur ins Quartier gelegt und sicher an einem Tage
über das Hochjoch geführt haben; wahrscheinlich haben sie
auch in den Thälern zur Zeit des Sommers bivouakirt.
Die Bedenken also, welche gegen die hohe Lage der
Mansionen Sabatinca und Gabromagus von Kohn vorgebracht
werden, lassen sich sehr wohl beseitigen; sie berechtigen keineswegs,
gegen die klaren Angaben des Itinerars Correcturen vorzunehmen,
durch welche diese Mansionen in die Thäler zu
stehen kämen.
Wesentlich anders verhält es sich mit den Stationen der
Tabula. Ich fasse auch hier zunächst die Bestimmungen nach
derselben Folge zusammen.
Matucaium
a) b. Treibach
b) Unzdorf
c) Altenmarkt
Viscellae
a) U. Zeiring
b) Möderbruck
c) Sauerbrunn
(Noreia), Noreia
Neumarkt
Einöddorf, Scheifling
Einöddorf,Teuffenbach
T artursana
Hohentauern
Idohentauern
b. Möderbruck
Ad pontem
b. Unzmarkt
Furt
St. Georgen
Surontium
Trieben
Trieben
b. Hohentauern