Berichte über Handschriften des sog. Schwabenspiegels.
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recht ein iar an den 1 pan als ob der pischolf sein recht
vollechlich ciipfangen hct.
Der chaiser sol vil wol wizzen, weihen pischolfen er ze
recht 2 den pan geleihen müge daz er mit recht mit plütiger
haut gerichten müge. 3 da sol er vmb sehen an 1 daz lantrecht
püch. 5 dar an vindet er, weih pischolf mit dem swert gerichten
müge oder nicht. 0
57 = III 60.
Ellev div gericht div vber plütrunst oder 7 vber den totslach
gant div miiz man von dem chaiser 8 enpfahen.
So der chaiser nicht in deutschen landen ist, so hat g-ewalt
den pan ze leihen der hertzog von Sachsen, des reiches
marschalch. 9 der sol daz tun 10 in Sachsen 11 vnd in Dvringen
vnd in Hessen vntz an 12 Pechseim vnd vber al Franchen. so
hat der hertzog von Payern, des reiches schenche, den pan ze
leihen vber al Payern vntz dishalb Reines 13 vntz durch
die perge vntz enhalb 11 Driende ainer meile. 15 so hat der
pfaltzgraue vom Reine gewalt den pan ze leihen enhalbes 16
Reines vntz für Metzen sein meile vntz an di Vsen vntz in
Flanderlant. 17
Vnd ob halt der chaiser dem pfaltzgrauen vom Reine 18
nicht den pan leihet, so hat er in doch, daz ist von dem recht:
1 Anstatt ,an den' hat III: sunder.
2 In II und III fehlt: ze recht.
3 III leihen sülle daz sie ze recht mit dem schwert gerichten mügen.
I TI er an sehen. 5 III setzt noch bei: vnd an der kayser püch.
6 III bischof damit richten siillen. 7 III vnd.
8 III römischen könig.
9 III fasst diesen Satz so: oder von des reiehs marschalck, ob der könig
nicht jn teuczschen lannden jst, daz ist der herezog von Sachsen.
10 III der hat gwalt ze leihen den pan.
II In II ist in Folge des '0(j.oioteXe'jtov ,Sachsen* von ,des reiches* an bis
hieher ausgefallen.
12 III an daz lannd ze.
13 HI herezog von Bairen hintz an den Rein.
11 Anstatt ,vntz enhalb* hat III: jennhalb.
15 III ein meil vvegs. 18 III jennhalb.
11 II hintz in Veszen vnd vber all Franckhenlannd.
18 In III fehlt: vom Reine.