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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Denkwürdigkeiten  aus  dem  Thierreiche  Cliina’s.

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|ß  Lö-to.

Das  Kameel  heisst

Tö-to  |ß  Tö-to  und

Das  Buch  Hoai-nan-tse:
Das  Kameel  stammt  aus

Thsiuen-khiü.

Die  erweiterten  Denkwürdigkeiten:
Im  Norden  von  Thien-tschö  gibt  es  viele  Kameele.
Das  Sse-ki:
Die  wunderbaren  Ilausthiere  der  Hiung-nu’s  sind  Kameele.
Das  Buch  der  Han:

In  dem  Reiche

Sehen  -  sehen  gibt  es  viele

Kameele.

Die  Geschichte  der  Han  von  der  östlichen  Warte:
w  m  Tö-yung,  Statthalter  von  Ho-si,  schickte  einen

Abgesandten  und  machte  Kameele  zum  Geschenke.  Der  südliche ­
  Sehen-yü  reichte  ein  Schreiben  empor  und  machte
Kameele  zum  Geschenke.  Der  Schen-yü  opfert  alljährlich  in
dem  Tempel  der  drei  Drachen.  Kr  lässt  Pferde  rennen,
Kameele  kämpfen  und  vergnügt  sich  damit.
Die  Ueberlieferungen  von  den  Fremdländern  in  den  Geschichtschreibern ­
  des  Südens:
In  dem  Reiche  y|jj*  Huö  gibt  es  zweifüssige  Kameele
und  gehörnte  wilde  Esel.
Das  Buch  der  späteren  Wei:
Kaiser  Kao-tsu  trank  nicht  das  Wasser  des  Lö.  Er  wandte
sich  immer  mit  den  berühmten  Kameelen  der  Füsse  der  tausend ­
  Weglängen  nach  Heng-tscheu,  liess  dort  das  Wasser
nehmen  und  machte  damit  Geschenke.
Die  Ueberlieferungen  von  den  Fremdländern  in  dem
Buche  der  späteren  Tscheu:
Im  äussersten  Nordwesten  befinden  sich  mehrere  hundert
Weglängen  fliessenden  Sandes.  In  den  Tagen  des  Sommers
weht  oft  ein  lieisser  Wind,  der  für  die  Reisenden  ein  Gegenstand ­
  der  Bosorgniss  ist.  Wenn  dieser  Wind  kommen  will,
wissen  es  bloss  die  alten  Kameele.  Sie  schreien  dann  früher
und  stellen  sich  zusammen.  Sie  vergraben  dabei  ihre  Mäuler
in  den  Sand.  Die  Menschen  erkennen  dieses  als  ein  Vorzeichen ­
  und  verstopfen  sich  Nase  und  Mund  mit  Filz.  Dieser
Sitzungsbor.  d.  phil.-hist.  CI.  LXXX.  Bd.  I.  Hft.  3
            
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