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R o c lc i n g e r.
311.
Der römisch chvnech ist gemainer richter vber eines
ieslichen menschen leib vnd gut.
Jn swelher stat schepfen sint, di svllen vrtail geben, vnd
gebent si vnrechtev vrtail, da sol man sev pechlagen vor dem
hocherm richter.
Swer des vber ret wirt daz er ein vnrecht vrtail hab
geben mit wizzen, man siecht im ab di hant, oder er los sei
mit zehen pfvnden.
329.
Nv verment di alten puz die hie vor di chvnich pei alten
Zeiten aller hande leuten auf satzten.
Fürsten vnd frei herren sint geleich an der puz. man
puezt hie vor mit guidein pfenningen, di waren pfvndich, der
man ain gab do für 1 zehen silberein. der gab do für etslich
schulde zehen pfvnt, für etslich min, für etslich mer, ie dar
nach vnd di schuld was.
iEin ieslich vrowe hat eines mannes halbe puz.
Si satzten puz ie dem man nach seiner werdichait. man
gab do einem freien gepowern ze puz ein pfvnt vnd sechs
pfenning vnd ein. helbelinch. aüuem tagwurchen 2 zwene voule
hantschuch vnd ein mistgabel. den chavfleuten ein gantzes
pfvnt. pfaphen chinden vnd chebschinden geit man ein füder
hewes daz zwene iterige ochsen geziehen mugen. spileuten vnd
di gut für ir ere nement vnd di sich ze aigen habent ergeben
geit man den schaten aines mannes gegen der svnnen. räubern
vnd dieben vnd mainayden vnd allen den di ir recht verworcht
habent geit man ainen pesem vnd ein schiere. chempfen
vnd schermeren 3 vnd ir chinden den plich von einem schilte
gegen der svnnen.
Disev puz ist gesatzt den leuten, ob seu iemen siecht,
oder ravfet stotzet oder schiltet an plutrvnst.
330.
Vnd ist daz ein man oder mer leut ainen man an laufent,
vnd er wirt wunt ainer wunden oder mer, swie di wunden im
1 II man da für gab.
2 II tagbericher. 3 II sturmeren.