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Kockinger.
Der richter oder sein poten 1 svllen den ravb vodern. geit
man in nicht wider, man svl di pixrch versechten, vnd alle di
dar auf sint.
Wil auer der purch herre des hauses er mit champf
weren, so ziech ir seinem 2 di hant ab di vber in da sweren
wellent. daz tut er wol vnder den dreien ainem swelliem er
wil. vnd ist er halt sein vber genSz, wil er, er muz mit im
chempfen, ern welle oder nicht. 3 jst auer er im gar ze vbergenoz,
der waigert des champhes wol. sint si alle drei des
wirtes vbergenoz, si werdent des champfes wol vberrich, vnd
muz mit recht ir peredunge nemen.
295.
Swer sein gechlaiten man vmb vngericht mit gewalt dem
gericht 4 nimt, der sol in der selben schuld sein als der pechlagt
man was. 6 vnd mag er in dar nach nicht für pringen,
er ist für in schuldich. 6 vnd sol dem richter den gewalt puzen. 7
des sol man frist geben drei 8 acht tage.
296.
Vnd stirbt ein pferft oder ein viche daz ein man dem andern
ze fure lazen hat, der pringe di haut f'ur gericht, vnd
sei ledich. 9
299.
Swer vmb vngericht wirt bechlagt, der ger des ersten
ains vorsprechen, vnd der vorsprech ger ainer sprach, vnd di
erlaub im der richter.
Danne ravne der pechlagt man dem vorsprechen zv alle
sein peredvnge.
1 II pote die. 2 II ainer.
3 In II ist von ,wil er 1 angefangen bis hieher ausgefallen.
4 II richter.
5 Q. alze dy den hey glienomen het.
6 Dieser Satz fehlt in Q.
7 Q. vnde derae richtere to boithe.
8 Q. man ome denne vriste gheuen drystunt.
0 Q. dat man vor gherichte bringheu scholde, man bringhe dy hut, vnde
sy los.