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R o c 1c i n g e r.
134.
Als man den clivnecli erwelt hat so sol er dem reiche
lmlde sweren. vnd sol in den ait vier dinch nemen, daz er daz
recht sterche vnd daz vnrecht chrenclie, vnd daz er daz vnrecht
verträte 1 an seinem rechte, vnd daz er daz reich ze
allen Zeiten mere vnd nicht crme. 2 ditz schreibet der 3 chaiser
an allen seinen brifen die er sendet, daz er daz reich ze allen
Zeiten mere: Romanorum imperator et semper augustus. 4
Als der chvnech auf den stul ze Ache gesetzet wirt mit
dem merorem taile der fürsten die in welent, 5 so sol er dar
nach nimmer mer dehainen ait gesweren, wan so vil vmb div 6
dinch: ob in der habest ansprichet daz er an dem gelauben
zweiuele, vnd swert wol daz er eine frowen ze der e nimt.
Vnd ist daz er gezeuch sol sein in einer Sache, des sol
er helfende sein vnd sagen 7 pei des reiches lmlden. daz sol
man im gelauben. der chaiser 8 sol für die aide gelubde tvn.
Einen lamen man oder muselsuchtigen 9 oder psennigen
oder in der sechte oder einen ehetzer noch einen walch, 10 die
svlen die fürsten nicht ze chvnech Welen. jst, auer daz si in
welent, die andern fürsten verweruent in wol an der stat swa
ein hof hin gesprochen wirt, 11 ob man in diser dinge aines
vber chvmt als reht ist.
137.
Swem 12 vor dem reiche vertailet. wirt, vber den sol niemen
richten wan der rechte frone bote. etwa haizent 13 si
richter, etwa anders.
1 Q. dat rike rechte bescherme.
2 Q* iyke wille hagen vnde nicht nedderen.
3 Q. dat sulue wort serrft dy koning edder dy.
4 Q. breiten: et semper augustus, dat is: dat rike vmmer to meren.
5 Q. wert von den vorsten. G II drew. Q. disse.
7 Q. sin ouer eyne sake, so schulle hey spreken.
8 Q. koning.
9 II miselsichtigen. Q. maselsuchtighen.
10 Q. eynen dotliken man.
11 Q. wol to deme negesten houe.
12 II swer. 13 II haisst, man.