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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

P  f  i  z  m  a  i  o  r.

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jjg*  Liü  von  Up  Liü-khieu, 1  den  Grossen  der  Mitte,  und
gibt  dir  noch  die  Stelle  eines  Abgesandten,  eines  das  Gebiss
in  dem  Munde  haltenden  grossen  Hung-lu,  2  eines  grossen  Heerführers ­
  des  gestreiften  Fusses  und  Lehensfürsten  der  Einkehrhäuser ­
  des  Palastes.  Man  belohnt  dich  mit  Liü-ltiang  in
Yang-tscheu,  Liü-ling  in  Kiang-tscheu,  mit  jj|f  Thungliü
  (der  Nachtherberge  des  Loosbaumes)  in  dem  Reiche  U,  mit
f0‘  Tschü-liü  (der  hellrothen  Nachtherberge)  in  ^  )fjj
Leng-phu  (der  eisigen  Bucht)  und  ernennt  dich  zum  Eselfürsten
  der  Mitte.

Die  erweiterten  Denkwürdigkeiten:
Der  Maulesel  (B^  Lo)  heisst  in  einigen  nördlichen  Gegenden ­
  auch  |^j  Wang.
Das  Schue-wen:
Der  Maulesel  (  t^ 1 ,  Lo)  hat  einen  Esel  zum  Vater,  ein
Pferd  zur  Mutter.
Die  von  Thsui-piao  verfassten  Erklärungen  des  '  Alterthums ­
  und  der  Gegenwart:
Ein  männlicher  Esel  und  ein  weibliches  Pferd  bringen
den  Maulesel  Lo)  hervor.  Ein  männliches  Pferd  und  ein
weiblicher  Esel  bringen  das  Maulthier 15  hervor.
Das  Sse-ki:
Der  oberste  Heerführer  Wei-thsing  umzingelte
die  Hiung-nu’s.  Der  König  der  fliung-nu’s  durchbrach  in  der
Abenddämmerung  mit  sechs  Mauleseln,  deren  einen  er  bestieg,
und  einigen  hundert  starken  Reitern  die  Einschliessung  und
entfernte  sich.  Man  verfolgte  ihn,  konnte  ihn  aber  nicht  erreichen. ­


1  Ein  Wortspiel  mit  Liii  ,die  Nachtherberge  des  Palastes 1  und  ||j|i
Liü  ,Esel‘.  Dasselbe  auch  in  den  folgenden  Ortsnamen.
2  Der  grosse  Hung-lu  war  ein  Angestellter  für  die  kaiserlichen  Gäste.
3  ü  m  Teng-me,  wobei  das  letztere  Zeichen  zu  verkleinern  und
unter  dasselbe  noch  das  Classenzeichen  zu  setzen  ist.  Sonst  auch
it  m  Tschö-me,  das  jedoch  in  dem  Pen-tsao  ein  von  einem  Esel
und  einer  Kuh  erzeugtes  Thier  bedeutet.
            
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