Berichte über Handschriften des sog. Schsvahenspiegols. 337
70 = III 63.
Ez mach ein vater pei seinem leben tigern leibe seinen
chinden einen pflegen geben mit allem reht vber ir gut.
Vnd swenn er 1 stirbot, der chinde pflegen sol sich des
gvtes vnderwinden. daz mach im mit reht niemen geweren, ez
ensei danne daz er in vbel tv, so mag man in wandelen als
da vor gesprochen ist. 2
73 = III 66.
Vnd nimt ein aigen weip einen vreien 3 man vnd wirt
swangen eines cliindes, 4 ir herre het sei vrei, weder ist daz
chint? vrei oder aigen?
Dos vragen 6 einen 0 maister, haizet Marcellus, der half
den chvnigen vil gvtev reht ze 7 machen, der sprichet also, 8
daz dem chinde nicht schade seiner mvter vnedele e daz div
chint geporen werdent. 9 in swelhem recht div mvter ist, in dem
selben reht sint auch div chint.
Wir haben an der rehten schrift, daz niemen aigen svle
sein, jedoch ist ez also dar chomen von gewalte vnd von
twanchsal daz ez nv recht ist daz aigen leut sint.
Doch mach sich nicht dohain vrei mensch ze aigen ergeben,
versprechent ez sein erben. 10
76 = m 69.
Div fürsten ampt, sint mit fürsten vnd mit andern 11
dingen gestiftet.
Geit ein frei herre sein aigen leut vf ein furstampt, die
sint nicht dinstman, 12 die sint des fürsten aigen: seu liabent
nicht dinstmanne reht 13 wan von der 14 fürsten ampt.
I III der vater. 2 III schliesst: verwanndelen.
n In III fehlt: vreien. 4 III wirt sie ains kindleins swannger, nu.
5 III fragen wir. ö II fraget ein.
7 II gute red. III kaiseren vil guter lanntrecht.
8 Q. fasst diese Stelle so: vry edder eygen? dat. sprikt magister Macellus,
dy deine koninghe vele lantrechte het gemaket.
9 III ee da es geporen wurd. vnd als daz kind geporen wirt.
19 III sein magen, jdest albeg verstee frewnt.
II HI anderen hohen. 12 In III fehlt: die sint nicht dinstman.
13 III ze recht. » III dem.