Berichte über Handschriften des sog. Schwabenspiegels.
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Man sol der vrowen einen voget 1 geben der ir genöz sei
vnd der ir vater müg 2 sein, oder 3 ein getriwen lantman. 1
Aus 66 = III 59.
Ez enmach dehain chint getvn vor vierzchon jaren daz
stsete sei, ob ez halt beraites gut vnder handen hat.
Chaufet auer ez vnd verehaufet, ist ez im gut vnd nütze,
der pfleger sol ez stset haben, jst auer ez im schade, man sols
wider tvn.
Vnd verspilt ez icht seines gutes, man sol ez dom pfleger
wider geben.
68 = III 61.
Wirt ein pfleger 3 gevangen, man sol in u ein andern
geben die weil vntz er ledich wirt. 7
Wirt ein pfleger icht ane mit der chint haut, 8 daz sol er
in ze nvtz an logen.
Tut auer er vnreht mit dem gute, si mögen in ansprechcn
0 vnd verwandeln, sint si chomen ze vierzehen 10 jaren,
mit ir freunde rat.
Wellent auer si nach mvtwille 11 nemen, dez sol der
richter nicht gestaten.
Dehain jvngelinch sol vor fvmf vnd zwainzich jaren mit
seinem gut 12 nicht ordenen an seinen pfleger.
Stirbet auer der pfleger, daz chint sol sein gut vordem
in swez gewalt ez daz vindet.
Vnd 13 ist daz gut dem chinde 11 nicht ze nvtz an gelait,
daz man beweisen mach, daz chint sol chlagen hintz dez pfle-1
III sol jr ainen pfleger. 2 III vater an dem allter möcht.
3 III oder sunst. 1 III getrewer laundsmau.
5 Q. Vormunde. 0 III den kinden.
I Q. gheuen wente dat ienue loz möge werden.
8 In Q. lautet dieser Satz: herwerft dy ielit mit der hindere ghüde.
9 Hier sehliesst in Q. der Satz. Das folgende bis ,ordenen an seinen
pfleger 1 einschliesslich fehlt.
10 III xxiiii. 11 III mit mutwillen pfleger.
12 In III fehlt: mit seinem gut.
13 III vnd hat daz kind mitsambt seinem pfleger ein gut, verkauft!, vnd.
II Q. Vnde het dat leint mit willen siner plegere eyn gut vorkoft, vnde is
ome dat.