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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Denkwürdigkeiten  aus  dem  Thierroiche  China’s.

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und  zerstreuten  sich.  Kaiser  Thai-wu  hörte  dieses  und  belobte ­
  ihn.
Das  Buch  der  Thang:
m  &  Kö-ying  hielt  Kien-nan  nieder.  Er  erfasste
Frauen  und  Hess  sie  auf  Eseln  reiten.  Er  band  Federbälle  an
und  bildete  aus  kostbaren  goldenen  Blumen  die  Sättel  der
Esel.  Er  schenkte  ihnen  als  Belohnung  zehntausendmal  zehntausend ­
  Stücke  Geldes.  Er  lachte  darüber  und  hatte  seine
Freude.

Das  Durchdringen  der  Gewohnheiten:
Kaiser  Ling  (von  Han)  fuhr  in  dem  westlichen  Garten
seines  Palastes  mit  vier  weissen  Eseln.  Er  hielt  eigenhändig
die  Zügel  und  jagte  ringsumher.  Er  hatte  hieran  grosse
Freude.  Hierauf  ahmten  die  Fürsten,  Reichsminister  und  die
vornehmen  Verwandten  dieses  im  Nu  unter  sich  nach.  Es
kam  so  weit,  dass  man  mit  (solchen)  Zweigespannen  fuhr  und
daraus  das  berittene  Gefolge  bildete.  Der  Preis  der  Esel  war
mit  demjenigen  der  Pferde  gleich.
Wenn  die  Menschen  einander  schmähen,  sagen  sie:  ein
todter  Esel.  Es  ist  ein  Ausdruck  des  Abscheus.  |j|(  jjl.
Tung-tschö  beleidigte  und  unterdrückte  das  Haus  des  Königs.
Diejenigen,  welche  die  Zügel  der  Lenkung  ergriffen,  waren
gleich  todten  Eseln.

Die  Denkwürdigkeiten  von  Han:
Kaiser  Ling  fuhr  mit  vier  Eseln.  Er  hielt  eigenhändig
die  Zügel.  Den  Esel  gebraucht  man  für  die  Lasten,  man  zieht
mit  ihm  in  die  Ferne.  Man  steigt  mit  ihm  bald  auf  Berge,
bald  hinab  in  Thäler.  Er  wird  bloss  von  Landleuten  gebraucht.
Warum  sollten  Kaiser,  Könige  und  gebietende  Menschen  ihn
an  ihren  Wagen  spannen?  Der  Himmel  hatte  eine  Absicht,  als
ob  er  sagte:  Dem  Reiche  stehen  grosse  Wirren  bevor.  Weise
und  Thoren  fallen  nieder.  Diejenigen,  welche  die  Zügel  der
Lenkung  ergreifen,  sind  gleich  Eseln.
Das  Buch  Kin-leu-tse:
Kaiser  Ling  von  Han  hielt  sich  mehrere  hundert  Esel.  Er  ritt
immer  auf  ihnen  und  jagte  rings  in  der  Mutterstadt  umher.
Zu  einer  Zeit  fuhr  er  mit  vier  Eseln  auf  den  Markt.
            
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