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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Denkwürdigkeiten  aus  dem  Thierreiche  China’s.

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Das  von  Tscliin-yö  verfasste  Buch  der  Sung:
a  Yö,  der  spätere  Kaiser  Fei,  hielt  sich  auf  der  Höhe
der  Vorhalle  )Jf||  |||  Yao-ling  mehrere  Zehende  von  Eseln.
H  £  Yü-tschung-wen,  oberster  Buchführer  von
der  Abtheilung  der  Angestellten.  W  M  *  Siün-wan-tsieu
begab  sich  einst  zu  Tschung-wen  und  traf  daselbst  einen  Gast,
dessen  Geschlechtsname  J|^  01  Hia-heu.  Der  Wirth  fragte
ihn:  Gibt  es  gute  Rinder?  —  Jener  sagte:  Nein.  —  Erfragte:
Gibt  es  gute  Pferde?  —  Er  sagte  wieder:  Nein.  Es  gibt  eben
nur  vortreffliche  Esel.  —  Tschung-wen  erwiederte  sogleich:
Dieses  ist  es,  was  ich  besonders  wünsche.  —  Der  Gast  trat
vor  das  Thor.  Er  verständigte  sich  sofort  und  suchte  deren.
Das  Buch  der  Tse:
jjjEp-  Lieu-tsiang  hatte  vielseitige  Begabung  und  war
gegen  die  Wesen  hochmüthig.  Er  sagte  immer  zu  einem  Esel:
Du  strengst  deine  Kraft  an.  Wenn  Begabung  bei  einem
Menschen  wie  du  bist,  vorhanden  wäre,  ich  hiesse  ihn  dir
einen  Knecht  abgeben.
Üt  äM  tJ?  Sie-tschao-thsung  verliess  sich  auf  seine
Begabung  und  wurde  für  den  Wein  verwendet.  Kaiser  Kao
von  Tsi  fragte  ihn  um  die  Dinge  der  nördlichen  Gegenden.
Tschao-thsung  liess  in  seiner  Antwort  die  Schicklichkeit  ausser
Acht.  Er  trat  aus  und  wurde  König  der  Südprovinz.  Einige  Leute
des  Vorstehers  der  Pferde  für  das  mittlere  Kriegsheer  stellten
an  ihn  die  Frage:  Wir  haben  gehört,  dass  ein  Befehl  von  dem
Hofe  ergangen  ist.  Für  welches  Sammelhaus  ist  er  bestimmt?
—  Er  antwortete:  Ich  weiss  es  nicht.  Der  Vorsteher  der  Pferde
ist  wieder  der  Vorsteher  der  Esel.  Da  es  einmal  das  Sammelhaus ­
  der  Esel  ist,  so  ist  ^  jffl  Wang-ying  der  Vorsteher
der  Esel.  —  Er  wurde  von  den  Inhabern  der  Vorsteherämter
bei  Hofe  angezeigt  und  wegen  Gehässigkeit  abgesetzt.
Das  Buch  der  späteren  Wei:
7E  M  Yuen-tan  war  hochmüthig,  unordentlich,  unselig ­
  und  roh.  lljj  Yen-ming,  König  von  Ngan-fung,  stellte
ihn  immer  scharf  zur  Rede  und  sagte:  Einst  hatte  Sung  den
König  jj|[|  I  von  Tung-hai.  Dessen  Vorsätze  und  Eigenschaften
waren  in  jeder  Hinsicht  die  schlechtesten.  Die  Menschen  nannten
ihn  den  Eselkönig.  Wenn  ich  mit  Aufmerksamkeit  betrachte,  was
du  thust,  so  fürchte  ich  ebenfalls,  du  wirst  der  Nennung  des  Esels
            
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