Berichte über Handschriften des sog. Schwabenspiegels.
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1 Eyn islik werlik gherichte — dy mach von rechtes weghen nicht eyn
richter sin.
2 Eyn islik richter schal veir dogent an sek hebben — schuldich alle
siiien schaden den liey dar von gliewan. dorch dat schulleu sek dy lichtere
lioyden vnde bewaren vor vnrecliter gift.
3 Wey dy richter is gliewesen dy schal gar euene bedencken, vvil liey sek
vntschuldighen, wn liey dat gud to vnrechte glienomen lieblie. vnde dy
dat to vnrechte verloren hebben, den gheue liey dar wedder 11a rechte.
4 Wat wy von den lichteren hebben gheseit — richter schal id ome ghebeiden
dat liey id doyn möge.
5 Biddet eyn man den anderen — gheseit het. dat is titlik in geistlikem
vnde werlikem glierichte.
6 Dieses Kapitel tlieile ich in III vollständig mit.
1 Jd en mach neyn richter elike dingh — dy bodel schal on roypen vnde
dat vorbeiden.
8 Nymant mach weygeren — nicht bescheiden noch bereden mach.
9 Wey claghe schuldich wert vor glierichte edder dy dar claget, dar
schullen sey beide — vrone bode behalden.
10 Wen dy man to vorspreken glienomen het — eft hey deine anderen
nicht afget.
11 Wey sin liff lind edder har vor gherichte leddiget dat ome mit rechte
vordoilet is, dy is rechtelos.
12 Wey eynen vmmc vngherichte nt borget, vnde bringet on nicht vor, hey
mut — man dar vmme kempen.
13 Wey dryens vor gherichte gheladen wert, vnde nicht en kumpt, js dat
vmme schult, man schal 011 dar vmme nicht vorvesten, wen dar id deme
manne an den liff edder an dy haut geit.
11 Man schal nymande vorvesten noch ordel up on spreken — icht, dat
schal breken an des richters hoithe.