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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Denkwürdigkeiten  aus  dem  Thierreiche  China’s.

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neun  und  neunzig-.  Jetzt  ist  dein  einziges  ein  Ueberfluss.  Wenn
icli  hundert  herausbrächte,  so  würde  für  das  Hüten  die  Zahl
genügen.  —•  Der  Nachbar  gab  es  ihm.  Betrachtet  man  es
von  dieser  Seite,  so  ist  der  Reiche  nicht  reich,  der  Arme
nicht  arm.
Die  von  Ivö-hung  verfassten  Ueberlieferungen  von  göttlichen ­
  Unsterblichen:
Der  Fürst  von  ^J|f  Tsao  griff  ^  Tso-tse  auf.  Dieser
lief  in  eine  Schafheerde,  und  man  verlor  seine  Spur.  Die  Verfolger ­
  vennutheten,  dass  er  sich  in  ein  Schaf  verwandelt  habe.
Man  befahl  den  Leuten,  die  Schafe  zu  zählen.  Die  Schafe
waren  ursprünglich  tausend.  Als  man  sie  durchsah,  war  eines
zu  viel.  Man  wusste,  dass  er  sich  in  ein  Schaf  verwandelt
habe.  Man  sagte  zu  ihnen:  Wenn  eines  der  Herr  Tso  ist,  so
komme  es  heraus.  Es  geschieht  ihm  nichts  zu  Leide.  —  Ein  Schaf
sagte  kniend:  Wie  kann  man  es  glauben?  —  Die  Verfolger
wollten  es  ergreifen.  Hierauf  knieten*  alle  Schafe  und  sagten
fortwährend:  Wie  kann  man  es  glauben?  —  Die  Verfolger
gingen  jetzt  fort.  *
Die  Ueberlieferungen  von  Unsterblichen:
Einst  war  ein  Schafdieb,  der  Schö-hiang  ein
Schaf  übersandte.  Die  Mutter  Schö-hiang’s  vergrub  es,  ohne  es
zu  essen.  Drei  Jahre  später  wurde  der  Schafdiebstahl  entdeckt.  Man
ergriff  nachträglich  die  Leute  in  dem  Hause  Hiang’s  und  forschte
nach.  Die  Knochen  und  das  Fleisch  des  Schafes  waren  bereits
verwest,  nur  die  Zunge  war  noch  vorhanden.  Die  Menschen
des  Reiches  wunderten  sich  darüber.  Hierauf  bildete  man  aus
-jfj-  Yang-sche  ,Schafzunge'  ein  Seitengeschlecht.
Die  fortgesetzte  Geschichte  des  Suchens  der  Götter:
IS  ft"

■jäg  Ku-pei,  ein  gewaltiger  Mann  von  U,  begleitete
einst  Gäste  zu  dem  Einkehrhause  #  ¥  Sching-ping.  Um
die  Zeit  befand  sich  ein  Schamane  auf  dem  Sitze.  Es  war  ein
gewöhnlicher  Mensch  des  Weges.  Der  Wirth  wollte  eben  ein
Schaf  tödten.  Der  Strick  des  Schafes  zerriss,  und  dieses  lief
sogleich  zwischen  die  Knie  dieses  Menschen  des  Weges.  Es
bohrte  mit  dem  Kopfe  und  drang  unter  das  Bonzenhemd.  Der
Mann  des  Weges  mochte  es  nicht  retten.  Man  nahm  es  also
weg  und  tödtete  es.  Nachdem  man  es  gebraten  hatte,  schnitt  es
der  Wirth  zuerst  entzwei  und  gab  es  dem  Manne  des  Weges  zu
            
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