Denkwürdigkeiten aus dem Thierreiche China’s.
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neun und neunzig-. Jetzt ist dein einziges ein Ueberfluss. Wenn
icli hundert herausbrächte, so würde für das Hüten die Zahl
genügen. —• Der Nachbar gab es ihm. Betrachtet man es
von dieser Seite, so ist der Reiche nicht reich, der Arme
nicht arm.
Die von Ivö-hung verfassten Ueberlieferungen von göttlichen
Unsterblichen:
Der Fürst von ^J|f Tsao griff ^ Tso-tse auf. Dieser
lief in eine Schafheerde, und man verlor seine Spur. Die Verfolger
vennutheten, dass er sich in ein Schaf verwandelt habe.
Man befahl den Leuten, die Schafe zu zählen. Die Schafe
waren ursprünglich tausend. Als man sie durchsah, war eines
zu viel. Man wusste, dass er sich in ein Schaf verwandelt
habe. Man sagte zu ihnen: Wenn eines der Herr Tso ist, so
komme es heraus. Es geschieht ihm nichts zu Leide. — Ein Schaf
sagte kniend: Wie kann man es glauben? — Die Verfolger
wollten es ergreifen. Hierauf knieten* alle Schafe und sagten
fortwährend: Wie kann man es glauben? — Die Verfolger
gingen jetzt fort. *
Die Ueberlieferungen von Unsterblichen:
Einst war ein Schafdieb, der Schö-hiang ein
Schaf übersandte. Die Mutter Schö-hiang’s vergrub es, ohne es
zu essen. Drei Jahre später wurde der Schafdiebstahl entdeckt. Man
ergriff nachträglich die Leute in dem Hause Hiang’s und forschte
nach. Die Knochen und das Fleisch des Schafes waren bereits
verwest, nur die Zunge war noch vorhanden. Die Menschen
des Reiches wunderten sich darüber. Hierauf bildete man aus
-jfj- Yang-sche ,Schafzunge' ein Seitengeschlecht.
Die fortgesetzte Geschichte des Suchens der Götter:
IS ft"
■jäg Ku-pei, ein gewaltiger Mann von U, begleitete
einst Gäste zu dem Einkehrhause # ¥ Sching-ping. Um
die Zeit befand sich ein Schamane auf dem Sitze. Es war ein
gewöhnlicher Mensch des Weges. Der Wirth wollte eben ein
Schaf tödten. Der Strick des Schafes zerriss, und dieses lief
sogleich zwischen die Knie dieses Menschen des Weges. Es
bohrte mit dem Kopfe und drang unter das Bonzenhemd. Der
Mann des Weges mochte es nicht retten. Man nahm es also
weg und tödtete es. Nachdem man es gebraten hatte, schnitt es
der Wirth zuerst entzwei und gab es dem Manne des Weges zu