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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Denkwürdigkeiten  von  den  Bäumen  China’s.

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Yao  ergrimmte.  Er  ass  Pfeffer  und  braclite  die  Mundsperre
zuwege.  Der  Kaiser  stand  davon  ab.
Das  Buch  der  Tsi:
In  dem  Zeiträume  Kieu-wu  (494  bis  497  n.  Chr.)  empörte ­
  sich  I  *  M  Wang-king-tsT  in  Kuei-ki.  Er  wollte
?  ft  Tse-khö  bewegen,  den  Namen  herzugeben,  aber
Tse-khö  entfloh,  und  man  wusste  noch  nicht  seinen  Aufenthaltsort. ­
  m  %  Yao-kuang,  König  von  Schi-ngan,  rieth  dem
Kaiser,  alle  Söhne  und  Enkel  der  Kaiser  Kao  und  Wu  hinrichten ­
  zu  lassen.  Hierauf  forderte  man  m  e  Tschaotsch’eu,
  König  von  King-ling,  und  Andere,  über  sechzig  Menschen, ­
  auf,  in  das  Amthaus  von  Yung-fö  zu  treten.  Man
befahl  dem  ersten  Arzte,  zweimal  zehn  Nössel  Pfeffer  zu
sieden.  Zugleich  erging  der  höchste  Befehl,  Holz  für  mehrere
Zehende  von  Särgen  auszuscheiden.  Man  sagte  zu  dem  Hausgenossen ­
  fj[,  Tsch’in-hoei-feu:  Wenn  der  Pfeffer  gesotten ­
  ist,  werden  sie  zu  gleicher  Zeit  mit  dem  Tode  beschenkt.
Um  die  dritte  Nachtwache  tödte  man  sie.  —  Als  der  Kaiser
sich  für  einige  Zeit  niederlegte,  sagte  der  den  Büchern  Vorgesetzte: ­
  Man  nehme  die  Eröffnung,  halte  sich  an  den  höchsten
Willen  und  werfe  sie  zu  Boden.  —  Hoei-feu  blieb  fest  und
sprach:  Die  Sache  muss  nochmals  untersucht  werden.  —  Am
Abend,  um  die  dritte  Nachtwache  entfloh  Tse-khö  barfuss  und
gelangte  zu  dem  Thore  von  Ivien-yang.  Der  Kaiser  hörte  es
und  erwachte  im  Schrecken.  Er  sprach:  Soll  ich  den  Lehensfürsfen
  noch  nicht  das  Leben  schenken?  —  Hoei-feu  antwortete. ­
  Der  Kaiser  fuhr  mit  der  Hand  über  das  Bett  und  sprach:
Yao-kuang  bringt  oft  Falschheit  in  die  Sache  der  Menschen.  —
Als  er  Tse-khö  sah,  fragte  er  ihn  rücksichtsvoll  und  vergoss
Thränen.  Allen  Lehensfürsten  wurden  Speisen  zum  Geschenke
gereicht.
Die  von  Thsui-sehi  verfassten  Gebote  der  Monate  für  die
vier  Olasscn  des  Volkes:
Am  Morgen  des  ersten  Monats  reicht  man  Wein  und
lässt  die  Geister  hei-absteigen.  Wenn  dieses  geschehen  ist,
setzt  sich  alles  in  dem  Hause  ohne  Unterschied  reihenweise
vor  den  Ahnherrn.  Von  den  Söhnen  und  Enkeln  reicht  ein
jeder  Pfefferwein  dem  Aeltesten  des  Hauses.  Den  Kelch  nennt
man  ^  |Aj  Khiü-pe,  ,das  Weisse  (den  Wein)  erhebend'.
            
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