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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

gewöhnlichen  Theo  (^),  die  Menschen  von  U  spätgepfliickten
  Thee  (^)  hersteilen,  sieden  sie  die  Blätter  dieses  Baumes
und  gebrauchen  sie  als  Würze.  Gegenwärtig  wächst  in  den
Gebirgen  nächst  Tsching-kao  ein  Pfefferbaum,  den  man  den
bambusblätterigen  Pfefferbaum  nennt.  Derselbe  ist  ebenfalls
gleich  dem  Pfefferbaume  von  Scho.  Er  ist  etwas  giftig,  hitzig
und  taugt  nicht  zu  Zuthäten  für  Arzneien.  Man  kann  ihn  in
Speisen  und  Getränke  geben.  Für  gedünstetes  Huhn-  und
Schweinfleisch  ist  er  eine  gute  Würze.  Die  Pfefferbäume  auf
den  Meerinseln  von  Tung-hai  sind  von  Aesten  und  Blättern
einander  ähnlich.  Die  Früchte  sind  lang,  nicht  rund  und  sehr
gewürzhaft.  Ihr  Geschmack  hat  Aehnliclikeit  mit  demjenigen
der  Pomeranzenschalen.  Wenn  die  Rehe  und  Hirsche  auf  den
Meerinsoln  diese  Pfefferblätter  verzehren,  so  erhält  ihr  Fleisch
einen  Geruch  nach  Pomeranzen.
Die  von  Ying-schao  verfasste  Weise  der  Obrigkeiten
von  Han:
Die  Kaiserin  heisst  das  Pfeffergemach.  Man  nimmt  es
in  der  Bedeutung,  dass  diese  Früchte  wuchern  und  das  Gantangmass
  füllen.  Man  bewirft  das  Dach  mit  Mörtel  aus
Pfefferkörnern.  Man  .nimmt  es  auch  in  der  Bedeutung  ihrer
Wärme.

Die  von  Tsch’ang-pan  verfasste  Geschichte  der  Han:

Die  Kaiserin  von  dem  Geschlechte  W  Tü,  Gemahn  des

vorhergehenden  Kaisers  Hoan,  starb.  W  flf  Tsao-tsie  und
£  H  Wang-pu,  beständige  Aufwartende  der  Mitte,  wollten
sie  nach  den  Gebräuchen  für  einen  theueren  Menschen  begraben ­
  lassen.  Der  grosso  Beruhiger  ^p  jffj  Li-ku  hielt  die
Sänfte  fest.  Er  erhob  sich,  zerstiess  Pfeffer  und  folgte  nach.
Er  sagte  zu  seiner  Gattin  und  seinen  Kindern:  Wenn  die
Kaiserin  dom  Kaiser  Hoan  nicht  gleichgestellt  wird,  so  kehre
ich  nicht  lebendig  zurück.
Die  von  dem  Geschlechte  Wei  verfassten  Uebereinstimmungen
  und  Verschiedenheiten  des  Frühlings  und  Herbstes:

Tschung-yao,  der  unechte  Sohn  von  einer  begünstigten ­
  Gemalin,  setzte  seiner  Mutter  willen  die  rechtmässige ­
  Gemalin  ab.  Kaiser  Wen  befahl,  sie  wieder  einzusetzen.
            
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