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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Denkwürdigkeiten  von  den  Baumen  China's.

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es  so.  Tsch’ang-hoa  sagt:  Es  ist  der  Baum  gl

Kiao-jang. 1
Kuai  ist  der  Lebensbaum. 2
Das  Ni-ya:
Der  Lebensbaum  hat  die  Blätter  des  Pistazienbaumes  und
den  Körper  der  Fichte.
Anmerkung:  Der  Baum  erträgt  die  Kälte.  Wenn  er
ausgewachsen  ist,  kann  man  daraus  Särge  und  Schiffe  zimmern.
Das  Mao-schi:
Die  Ruder  aus  Lebensbaum,  das  Schiff  aus  Fichte.
#  Tsö  ist  die  Esche.
Das  Ni-ya:
Yü  ist  der  Baum  ff  Tschii  (beides  Esche).
Das  Mao-schi:  Nur  die  Aeste  der  Eschen,  ihre  Blätter
sind  in  Fülle.
Anmerkung:  Die  Esche  ist  ein  harter  und  zäher  Baum.
Wenn  die  neuen  Blätter  wachsen  wollen,  fallen  die  alten  erst
ab.  Die  Blätter  haften  sehr  fest.  Die  Fruchtschalen  bilden
(kleine)  Nössel,  mit  denen  man  schwarz  färben  kann.  Gemeinigoder

  auch  jj^  Yp  Yü-teu  (beides  Eschennössel).
Die  vermischten  Nachrichten  von  der  Mutterstadt  des
Westens:
In  dem  Palaste  der  fünf  Eschen  standen  fünf  Eschenbäume, ­
  die  sich  in  einer  fortlaufenden  Reihe  umfingen.  Die
Aeste  der  fünf  Bäume  überschatteten  mehrere  Zehende  von
Morgen  Landes.
Die  von  Thsui-piao  verfassten  Erklärungen  des  Altertlmms
  und  der  Gegenwart:
Der  eingemeisselte  Baum  (||g  %  tsü-möj  stammt  aus
dem  Reiche  Lin-yi  in  Kiao-tscheu.  Er  ist  von  Farbe  schwarz
und  hat  Streifen.  Man  nennt  ihn  auch  ^  ^  Wen-mö,den
gestreiften  Baum'.

1  Ein  Baum,  von  (lern  immer  zwei  einander  gegenüber  wachsen.  Er  wurde
schon  oben  (S.  230)  erwähnt.
2  Der  botanische  Name  ist  Thuja  orientalis.
Sitzungsber.  d.  phil.-kist.  CI.  LXXX.  Bd.  II.  Hft.  16
            
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