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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Denkwürdigkeiten  von  den  Bäumen  China’s.

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Ngang,  Fürsten  von  Wen-tsching,  einem  Seitenverwandten,  zu
Auszeichnung  gelangt.  Jetzt  wurden  sowohl  Ki  als  Ngang  äussere
Verwandte  (des  Kaisers).  ^  ^  Yang-su  war  um  diese
Zeit  Nä-yen  (Rathgeber)  und  wurde  ernstlich  zu  den
Geschäften  verwendet.  Der  Kaiser  gab  ein  Fest.  Su  hielt
Ki  zum  Besten  und  sagte:  Die  zwei  Weiden 1  sind  zerdrückt.
Die  einzige  Weide 2  ragt  allein  zur  Höhe.  —  Die  Gesellschaft
lachte  fröhlich.  Ki  hatte  zuletzt  keine  Worte.
Kao-ying,  Fürst  von  Pö-hai,  war  in  seiner  Jugend
sehr  verständig  und  besass  Geschicklichkeit  und  Gaben.  Er
durchging  häufig  die  Bücher  und  Geschichtschreiber  und  kannte
vorzüglich  gut  die  Aussprüche  und  Gebote.  Als  er  ein  kleiner
Knabe  war,  befand  sich  in  dem  Hause  ein  Weidenbaum  von
hundert  Schuhen  Höhe.  Derselbe  ragte  empor  wie  ein  Sonnenschirm. ­
  Die  Väter  und  Greise  in  dem  Dorfe  sagten:  Dieses
Haus  wird  einen  vornehmen  Menschen  hervorsenden.
Das  Buch  der  Thang:
In  dem  Zeiträume  Khien-yuen  (758  bis  759  n.  Chr.)  meldete ­
  iti  Wang-ki-kuang,  stechender  Vermerker  von
Kue-tscheu,  an  dem  Hofe:  An  der  Grenze  des  Districtes  Wenhiang
  befand  sich  der  Grabhügel  k  ^  Niü  -  kua’s.  2  Im
dreizehnten  Jahre  des  Zeitraumes  Thien-pao  (754  n.  Chr.),  als
heftige  Regen  und  Dunkelheit  eintraten,  verschwand  er.  Jetzt
hörte  man  an  der  Flussseite  und  in  der  Nähe  plötzlich  die
Töne  von  Donner  und  Sturm.  Man  sah,  dass  der  Grabhügel
heraussprang.  Auf  demselben  standen  zwei  Weidenbäume,
unter  ihnen  lagen  sehr  grosse  Steine.  Jede  Weide  war  eine
Klafter  hoch.  —  Man  zeichnete  eine  Abbildung  und  reichte
sie  dar.  Der  Kaiser  zeigte  sie  den  hundert  Obrigkeiten.
Die  späteren  Worte  des  Frühlings  und  Herbstes:
Ngai,  König  von  Wei,  ernannte  |JJ  ^  Tien-siü  zum
Reichsgehilfen.  Er  schätzte  ihn  und  vertraute  ihm  sehr.

•»  Lieu,  ,kleine  Weide 1 ,  ist  der  Geschlechtsname  Lieu-ki’s  und  Ngang’s,
Fürsten  von  Wen-tsching.
2  Yang,  ,grosse  Weide 1 ,  ist  der  Gesehlechtsname  Yang-su’s.
3  Niü-kua  lebte  zu  den  Zeiten  der  fünf  Kaiser  und  erfand  die  Schalmeien
und  Pfeifen.  Nach  dem  Sse-ki  läuterte  er  fünffarbige  Steine  und  besserte
den  Himmel  aus.
            
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