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P f i z m a i e r.
Die Bliithen des grünen Loosbaumes haben ziemlieh Aehnlichkeit
mit denjenigen der Baumwolle aber übertrefFen
diese um das Doppelte an Glanz.
Die von Fö-heu verfassten Erklärungen des Alterthums
und der Gegenwart:
Zu den Zeiten des Kaisers Tschao, im dritten Jahre des
Zeitraumes Yuen-fung (78 v. Chr.) reichten die Menschen von
Fung-yi sechs Schuh lange Loosbaumzweige. Es waren neun
Zweige. Jeder Zweig hatte ein Blatt.
Der Garten der Merkwürdigkeiten:
In dem Zeitalter des Kaisers Wu von Tsin stürzte die Uferbank
von Lin-ping in der Provinz U. Man zog eine steinerne
Trommel hervor. Als man sie schlug, hatte sie keinen Ton.
Man fragte deshalb ijrjj| Tscli’ang-hoa. Dieser sprach: Man
kann JIolz des Loosbaumes von Schö nehmen und daraus eine
Fischgestalt schnitzen. Wenn man die Trommel damit schlägt,
so wird sie tönen. — Man that wie er sagte. Man hörte den
Ton mehrere Zehende von Weglängen weit.
Vor dem Thore % w U-ping’s von Keu-tschang wuchs
plötzlich ein grüner Loosbaum. Auf demselben erklangen die
Töne eines Gesanges. Fing hasste dieses und er hieb den
Baum ab. Ping folgte dem Kriegsheere auf dessen Eroberungszuge
im Norden. Es waren im Ganzen drei Jahre, als der abgestorbene
Loosbaum plötzlich wieder auf der alten Wurzel
stand. Ferne hörte man auf dem Gipfel des Baumes in der
Luft einen Gesang, der lautete:
Der todte Baum ist wieder grün,
U-ping eben kehrt wider Vermuthon heim.
Zu Ohren kommt ihm, dieser Baum, den er getödtet,
Er hat schon wieder Glanz und Schimmer.
Ping kehrte unvermuthet heim, wie der Dämonengesang
es besagte.
Die von Tsü-tai verfassten Wunder der Denkwürdigkeiten:
m ä Theng-pao gelangte zu der Schutzmauer von
Than-khieu. Er erstieg den nördlichen Thurm und
übernachtete daselbst. Bei dem zweiten Glockenschlage des
Abends erstieg ein Mensch, der ein gelbgebeiztes einfaches
weisses Kleid und eine solche Mütze trug, mit Leuten, die in
den Händen Fackeln hielten, den Thurm. Pao fürchtete sich