Denkwürdigkeiten von den Bäumen CliinaV
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Anmerkung zu dem Ni-ya: ,01me Muhme' ist die Muhmenulme.
Sie wächst in den Gebirgen, ihre Blätter sind rund und
dick. Man schält die Rinde ab, mengt sie und weicht sie ein.
Ihr Geschmack ist scharf und gewürzhaft. Es ist das sogenannte
Wu-ti.
Die von Thsui-schi verfassten Gebote der Monate für die
vier Classen des Volkes:
Wenn im zweiten Monate die Ulmenschoten ausgebildet
sind, sammelt man sie, trocknet sie und bereitet daraus einen
Trank. Man richtet sich nach dem Zeitpunkte, sei es früh
oder spät. Man darf das Eintreffen nicht ausser Acht lassen.
Das Buch der Träume:
Die Ulme ist die höchste Menschlichkeit des Gebieters des
Menschen als Tugend. Träumt man, dass man Ulmenblättcr
pflückt, so empfängt man Geschenke und Wohlthaten. Träumt
man, dass man auf dem Baume weilt, so erhält man ein ansehnliches
Amt. Träumt man, dass die Blätter tief gefärbt sind und
in Fülle stehen, so sind Glück und Einkommen vorhanden.
Das Schreiben Ying-khiü’s an Pang-hoei-kung:
Wenn ich betrachte, was die höchste Kunst, dem Volke
zu nützen ist, es ist das Pflanzen der Ulmen von Thsi-nan, das
Setzen der Firnissbäume von Han-tschung.
Die Erörterungen Ki-khang’s über die Erhaltung des
Lebens:
Die Bohnen machen den Menschen anschwe.llen. Die
Ulmen machen den Menschen schlafen. Durch meinen thörichten
Verstand weiss ich dieses.
||fjj Thung bedeutet im Allgemeinen den Loosbaum. 1
Die ferneren Erklärungen der Pflanzen und Bäume:
Es gibt drei Arten Loosbäume: grüne, wcisse und rothe.
Die fernere Erklärung der Bedeutungen der Gedichte:
Der Baum mit den Früchten des Hartriegels und der Rinde
des Loosbaumes heisst 1# i Das gegenwärtige Volk nennt
1 Der botanische Name für diesen Baum ist Paulownia imperialis. Da dieser
Name in gewöhnlichen Aufsätzen nicht gebraucht werden kann, wurde
derselbe in Hinblick auf den gleich unten genannten Baum Tseh’ing-thung,
der eine Art Clerodendron sein soll, hier überall durch ,Loosbaum 4
wiedergegeben.