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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

ebenfalls  Jemand  winkte.  Ich  vermesse  mich,  darüber  zu
lachen.  —  Der  Fürst  ward  durch  diese  Worte  aufmerksam  gemacht. ­
  Er  liess  ab  und  führte  das  Heer  zurück.  Es  kam  noch
nicht  so  weit,  als  man  seine  nördlichen  Gränzstädte  angriff.
Der  Frühling  und  Herbst  des  Geschlechtes  Liü:
In  dem  letzten  Monate  des  Frühlings  hat  der  Ermessende
des  freien  Feldes  (|1J’  Jjßi)  den  Befehl,  die  Maulbeerbäume
und  Buchsbäume  nicht  zu  fällen.  Die  girrende  Taube  putzt
die  Flügel.  Sie  trägt  einen  Hauptschmuck  und  lässt  sich  auf
die  Maulbeerbäume  herab.
Anmerkung:  Der  Ermessende  des  freien  Feldes  ist  eine
Obrigkeit,  welche  den  Wäldern  vorgesetzt  ist.  Durch  Maulbeerbäume ­
  und  Buchsbäume  kann  man  Seidenraupen  ernähren.
Desswegen  hat  diese  Obrigkeit  den  Befehl,  dem  Volke  zu  wehren,
dass  es  diese  Bäume  umhaue.
Das  Buch  Hoai-nan-tse:
Wenn  die  Seidenraupen  der  Hochebene  in  einem  Jahre
zweimal  zu  Stande  gebracht  werden,  so  ist  dieses  nicht  ohne
Nutzen.  Dass  aber  die  Vorschriften  der  Könige  es  verbieten,
es  ist  desswegen,  weil  sie  die  Maulbeerbäume  verderben.
Die  von  Jin-fang  verfasste  Geschichte  der  erzähjten  Merkwürdigkeiten ­
  :
/^f 1  Hoan-tscli’ung  war  stechender  Vermerker  von
Iviang-tscheu.  Er  schickte  Leute  aus,  welche  auf  dem  Berge
Liü  umherwandelten.  Er  hoffte,  dass  sie  die  geistigen
Merkwürdigkeiten  beobachten  würden.  Als  sie  die  Höhe  des
Berges  erstiegen,  befand  sich  daselbst  ein  See,  an  welchem
rings  umher  Maulbeerbäume  wuchsen.  In  dem  See  waren  kähnezerstörende, ­
  rothgeschuppte  Fische.  Die  Abgesandten  waren
äusserst  durstig.  Sie  wollten  hingehen  und  Wasser  trinken.
Die  rothgeschuppten  Fische  spannten  gegen  sie  die  Mähnen
aus.  Die  Abgesandten  getrauten  sich  nicht,  zu  trinken.
Die  Ueberlieferungen  von  Frauen:
Das  Beulenmädchen  von  Tsi  war  ein  die  Maulbeerblätter
pflückendes  Mädchen  der  östlichen  Vorstadt  von  Tsi.  Sie  hatte
an  dem  Nacken  eine  grosse  Beule.  König  Min  gelangte  auf
einer  Wanderung  zu  der  östlichen  Vorstadt.  Alles  Volk  betrachtete ­
  ihn  aufmerksam.  Das  Beulenmädchen  pflückte  Maulbeerblätter ­
  wie  früher.  Der  König  verwunderte  sich.  Er  rief
            
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