Denkwürdigkeiten von den Bäumen Cliina’s.
215
sagten, er werde einen vornehmen Menschen hervorgehen lassen.
Als der frühere Gebieter noch jung war, spielte er mit den
kleinen Kindern des Stammhauses unter dem Baume. Er
sagte: Ich muss diesen Flügelhut, das Wagondach ersteigen.
Als die Kaiserin von dem Geschleckte ^ Ku den Nachfolger
Min-hoai absetzeu wollte, wuchs vor dem westlichen
Saale ein Maulbeerbaum. Als er einige Monate alt war, verdorrte
er. Im zwölften Monate setzte die Kaiserin den Nachfolger
ab.
0|J ^ Lieu-lin-tschi war als oberster Buchführer
gediegen und liebte den Weg. te ^ Hoan-tsch’ung, Heerführer
der Wagen und Reiter, hörte seinen Namen. Er berief ihn zu
sich und ernannte ihn zum ältesten Vennerker. Lin-tschi weigerte
sich beharrlich. Tsch’ung kam einst in dessen Haus.
Lin-tschi brach auf dem Baume Maulbeerzweige ab. Der Abgesandte
richtete seinen Auftrag aus. Lin-tschi sprach: Man
lässt den Gebieter unrecht zum Besuche fahren. Es ziemt sich,
dass er sich früher zum Gebieter des Hauses begebe. —
Tsch’ung schämte sich und begab sich zu dessen Vater.
Die in das Buch der Tsin aufgenommene Geschichte:
IM jjj^£ Fung-pö aus dem nördlichen Yen liess eine
Schrift herabgelangen, worin er sagte: Jetzt sind die Bewahrer
der Gränzen ohne Ermessen. Die hundert Geschlechter lassen
die Beschäftigung ruhen, und die Morgen ihrer Felder liegen
wiist und voll Schmutz. Die Inhaber der Vorsteherämter beaufsichtigen
und untersuchen nicht in Gemässheit der Zeit. Wenn
man bemerken will, dass die Häuser das Genügende den Menschen
reichen, ist dieses nicht auch unmöglich? Die Vermehrung
der Maulbeerbäume und Buchsbäume ist die Grundlage
des Lebens. Dieses Land besitzt wenig Maulbeerbäume, die
Menschen erkennen noch nicht deren Nutzen. Man kann den
hundert Geschlechtern gebieten, einhundert zwanzig Maulbeerbäume
zu pflanzen.
Die Verzeichnisse des späteren Yen in dem von Tlisuilmng
verfassten Frühling und Herbst der sechzehn Reiche:
VJ. Kuang 1 war nach Lung-tsching übersiedelt. Er
pflanzte Fichten und machte sie zu Vorgesetzten des Altares.
1 Mu-yuug-kuang, König von Yen.