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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Denkwürdigkeiten  von  den  Bäumen  China’s.

209

Kriegsmänner

pflanzt

man

Anmerkung:  Der  Sophorabaum,  der  grossblätterig  und
von  Farbe  schwarz  ist,  heisst  hoai  *.
Die  Blätter  der  palastbewachenden  (  )  Sophora
schliessen  sich  am  Tage  und  öffnen  sich  in  der  Nacht.
Die  üblichen  Bedeutungen  der  fünf  richtschnurmässigen
Bücher:
Auf  den  Grabhügel  der
Sophoren.
Die  Worte  der  Reiche:
Ht  Tung-schö  wollte  das  Geschlecht  ^  Fan  aufsuchen. ­
  Schö-hiang  sprach:  Warum  lassest  du  nicht  ab?  —
Jener  sprach:  Ich  wünsche,  eine  Anknüpfung  zuwege  zu  bringen. ­
  —  An  einem  anderen  Tage  beklagte  sich  H  US  Tungkhi
  bei  ^  j#|^  Fan-hien-tse  und  sprach:  Man  ehrt  mich
nicht.  —  Hien-tse  ergriff  ihn  und  hängte  ihn  an  eine  Sophora
in  dem  Vorhofe.  Schö-hiang  ging  an  ihm  vorüber.  Tung-khi
sprach:  Warum  bittest  du  nicht  für  mich?  —  Schö-hiang  sprach  :
Was  du  wünschtest,  hast  du  erreicht.  Wozu  sollte  man  noch
bitten  ?
Das  Buch  der  Tsin:
In  dem  Sammelhause  des  grossen  Vorstehers  der  Pferde
stand  ein  alter  Sophorabaum.  m  #  *  Y  i  n-tschung-wen
stellte  sich  ihm  gegenüber  und  sprach  seufzend:  Dieser  Baum
schwankt  nachlässig.  Seine  Lust  zum  Leben  ist  vergangen.
Die  von  Thsui-hung  verfassten  Verzeichnisse  des  früheren
Liang:
Ursprünglich  wuchsen  an  der  rechten  Seite  des  Flusses
kein  rother  Hartriegel,  keine  Sophoren,  Pistazien-  und  Firnissbäume. ­
  In  dem  Zeitalter  jjrj|  Tsch’ang-siün’s  nahm  man
sie  aus  |||  Lung  in  Thsin  und  pflanzte  sie.  Das  Ende  davon
war,  dass  sie  alle,  abstarben.  Aber  an  der  nördlichen
Ecke  des  Palastes  von  Tsieu-thsiuen  wuchsen  Sophorabäume.
^  7Ü  Mfc  Li-yuen-sching  veröffentlichte  ein  bilderloses  Gedicht ­
  auf  die  Sophorabäume.
Das  Buch  der  Liang:
Yü-kien-ngu  gebrauchte  immer  die  Früchte
noch  feine

r=t

der  Sophora.  Mit  siebzig  Jahren  sah

sein  Auge

1  Nach  dem  Yö-pien  bezeichnen  beide  Namen  den  nämlichen  Baum.
Sitzungsber.  d.  phil.-hist.  01.  LXXX.  Bd.  II.  Hft.  14
            
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